pCloud Family 2026: Lohnt sich der Familien-Tarif wirklich?

Lohnt sich pCloud Family wirklich für Familien? Wir zeigen, wie private und gemeinsame Bereiche funktionieren, wann Fair Sharing ausreicht und für wen der Family-Tarif sinnvoll ist.

Familien-Cloud einfach erklärt · 2026

Wenn mehrere Menschen in einer Familie Fotos, Dokumente und wichtige Dateien in der Cloud speichern möchten, klingt ein Family-Tarif zunächst nach der naheliegenden Lösung.

Jeder bekommt seinen eigenen Bereich, gemeinsame Familienordner bleiben trotzdem möglich – und alles läuft unter einem Tarif.

Genau das bietet pCloud Family grundsätzlich auch.

Wir nutzen pCloud selbst seit mehreren Jahren intensiv für Fotos, Dokumente und wichtige Dateien. Deshalb finde ich den Family-Tarif besonders spannend – aber nicht automatisch für jede Familie sinnvoll.

Denn häufig reicht bereits ein normales pCloud-Konto mit gemeinsam genutzten Ordnern vollkommen aus.

Der entscheidende Unterschied liegt an einer anderen Stelle:

Brauchen mehrere Familienmitglieder wirklich eigenen privaten Cloudspeicher – oder möchten sie hauptsächlich gemeinsam auf Fotos und Dokumente zugreifen?

Genau diese Frage entscheidet aus meiner Sicht darüber, ob sich pCloud Family lohnt.

In diesem Beitrag schauen wir deshalb nicht nur auf die Funktionen des Family-Tarifs. Ich zeige dir auch, wie private und gemeinsame Bereiche funktionieren, wann Fair Sharing ausreicht und für welche Familien der zusätzliche Family-Tarif tatsächlich sinnvoll sein kann.


Meine Einschätzung in 30 Sekunden

Wann lohnt sich pCloud Family?

Besonders interessant wird der Familienplan aus meiner Sicht, wenn
mehrere volljährige Familienmitglieder größeren eigenen Cloudspeicher benötigen.

Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn:

  • beide Partner einen eigenen privaten Speicherbereich möchten
  • erwachsene Kinder eigenen Speicher benötigen
  • persönliche Dateien klar voneinander getrennt bleiben sollen
  • gemeinsame Familienordner trotzdem gewünscht sind
  • der Gesamtspeicher flexibel auf mehrere Personen verteilt werden soll

Verwaltet dagegen hauptsächlich eine Person die Familien-Cloud und andere möchten nur gemeinsame Fotos oder Dokumente nutzen, reicht häufig bereits ein Individual-Tarif mit Fair Sharing.

Gemeinsame Dateien allein sind noch kein Grund für Family. Eigener privater Speicher für mehrere Personen kann einer sein.

In diesem Beitrag

Was ist pCloud Family eigentlich?

pCloud Family ist kein einzelnes Familienkonto, bei dem alle dasselbe Passwort verwenden.

Stattdessen gibt es einen gemeinsamen Plan mit mehreren eigenständigen pCloud-Konten. Der Besitzer kann bis zu vier weitere Mitglieder einladen. Somit können insgesamt bis zu fünf Nutzer dazugehören.

Bereits bei der Einladung lässt sich festlegen, wie viel Speicher die jeweilige Person bekommen soll. Dadurch bleibt die technische Verwaltung zentral, während jeder weiterhin sein eigenes Konto nutzt.

Ein Tarif – mehrere getrennte Konten.

Also nicht: ein gemeinsamer Login, den jeder in der Familie verwendet.

Gerade bei persönlichen Fotos, Dokumenten und anderen privaten Dateien halte ich diese Trennung für wesentlich sauberer.

Der wichtigste Unterschied: Meins, deins und unseres

„Familien-Cloud“ klingt schnell danach, als würden plötzlich alle alles sehen. Bei pCloud Family ist das jedoch nicht so.

Jedes Mitglied besitzt einen eigenen privaten pCloud-Bereich. Andere Familienmitglieder haben deshalb nicht automatisch Zugriff auf die darin gespeicherten Dateien.

Auch der Besitzer des Plans kann nicht einfach die privaten Dateien der anderen Nutzer durchsehen.

Für mich lässt sich das Konzept daher sehr einfach zusammenfassen:

M

Meins

Persönliche Dokumente, eigene Fotos, Arbeitsunterlagen oder andere private Dateien.

D

Deins

Der Partner oder ein anderes Mitglied besitzt ebenfalls einen eigenen privaten Bereich.

U

Unseres

Familienfotos, Reisen oder gemeinsame Dokumente werden bewusst miteinander geteilt.

Nicht alles muss gemeinsam sein. Aber das, was gemeinsam sein soll, sollte für die richtigen Personen einfach erreichbar sein.

So würde ich die Familien-Cloud aufbauen

Stell dir beispielsweise ein Paar mit einem erwachsenen Kind vor. Jede Person besitzt zunächst ihren eigenen privaten Bereich.

Was bleibt persönlich?

In den jeweiligen privaten Bereichen könnten unter anderem liegen:

  • eigene Dokumente
  • persönliche Fotos
  • private Verträge
  • Arbeitsunterlagen
  • individuelle Dateien

Was wird gemeinsam?

Zusätzlich lassen sich bewusst gemeinsame Ordner anlegen. Zum Beispiel:

Familie → Fotos

Familie → Reisen

Familie → Haus & Wohnen

Familie → Versicherungen

Familie → wichtige gemeinsame Dokumente

Dadurch liegt nicht alles in einem großen Topf. Gleichzeitig arbeitet aber auch nicht jeder vollständig für sich.

Genau diese Mischung aus privaten und gemeinsamen Bereichen finde ich für Familien sinnvoll.

Wie wird pCloud Family eingerichtet?

Die Grundidee ist unkompliziert. Der Besitzer verwaltet die Mitglieder über den Family-Bereich seines pCloud-Kontos.

Familienmitglied einladen
Zunächst wird die E-Mail-Adresse der gewünschten Person eingetragen.
Speicher zuweisen
Anschließend wird festgelegt, wie viel Speicher die Person erhalten soll.
Einladung annehmen
Die eingeladene Person nimmt die Einladung mit ihrem eigenen Konto an.
Eigenen Bereich nutzen
Danach verwendet jedes Mitglied weiterhin sein persönliches Konto und Passwort.

Dadurch braucht ihr weder eine gemeinsame Passwortliste noch einen Familien-Login, bei dem am Ende niemand mehr weiß, wer welche Datei verändert hat.

Wie wird der Speicher innerhalb der Familie verteilt?

Der vorhandene Speicher wird nicht automatisch gleichmäßig auf alle Nutzer verteilt. Stattdessen entscheidet der Besitzer des Family-Plans, wie viel Speicher die einzelnen Mitglieder bekommen.

Außerdem kann diese Aufteilung später angepasst werden. Das ist praktisch, denn der Speicherbedarf verändert sich im Laufe der Zeit.

Beispiel bei insgesamt 2 TB

Kontoinhaber: 900 GB

Partner oder Partnerin: 650 GB

Erwachsenes Familienmitglied: 450 GB

Zusammen: 2 TB

Diese Flexibilität gefällt mir, weil Speicherbedarf selten gleich verteilt ist.

Eine Person fotografiert und filmt vielleicht sehr viel. Eine andere speichert dagegen fast ausschließlich Dokumente.

Deshalb wäre eine starre Aufteilung in gleich große Bereiche im Alltag oft gar nicht sinnvoll.

Wichtig: 2 TB Family sind nicht 2 TB pro Person

Dieser Punkt lässt sich leicht missverstehen.

Bei einem 2-TB-Familienplan bekommt nicht jeder der bis zu fünf Nutzer jeweils 2 TB.

Vielmehr stehen
insgesamt 2 TB
zur Verfügung. Dieser Gesamtspeicher wird anschließend auf die Mitglieder verteilt.

Wenn du gerade zwischen 2 TB, 10 TB, Individual und Family schwankst, findest du die vollständige Tariffrage in meinem separaten Vergleich.

Private Bereiche – und trotzdem gemeinsame Ordner

Ein privater Bereich bedeutet natürlich nicht, dass jedes Familienmitglied völlig isoliert arbeitet.

Vielmehr können Ordner gezielt mit anderen pCloud-Nutzern geteilt werden. Dabei lassen sich unterschiedliche Zugriffsrechte vergeben.


Ansehen

View

Die eingeladene Person kann Dateien ansehen und herunterladen, aber nicht verändern.


Mitmachen

Edit

Mit Bearbeitungsrechten können Dateien zusätzlich hinzugefügt, verändert und gelöscht werden.

Dadurch lässt sich die Freigabe gut an den Familienalltag anpassen.

Bei wichtigen Dokumenten möchtest du vielleicht nur wenigen Personen Änderungen erlauben. Bei einem gemeinsamen Fotoordner sollen dagegen mehrere Personen selbst Bilder hinzufügen können.


Wichtig für die Tarifentscheidung

Fair Sharing: Warum Family nicht immer nötig ist

Fair Sharing ist für mich eine der interessantesten pCloud-Funktionen für Familien.

Das Prinzip ist einfach:

Ein gemeinsam genutzter Ordner belastet nur den Speicher des Ordnerbesitzers.

Wird eine andere Person zum Ordner eingeladen, verbraucht dieser gemeinsame Ordner nicht zusätzlich deren eigenen Speicher.

Außerdem gilt das auch für neue Dateien: Lädt die eingeladene Person beispielsweise Fotos in den Ordner hoch, werden diese beim Besitzer des Ordners auf den Speicher angerechnet.

Fair Sharing gilt laut pCloud auch für kostenlose Basic-Konten.

Deshalb sollte man den Family-Tarif nicht allein deshalb kaufen, weil mehrere Personen dieselben Familienfotos oder Dokumente verwenden möchten.

Beispiel: ein gemeinsames Familienfotoarchiv

Nehmen wir einen gemeinsamen Fotoordner.

Familie → Fotos

→ Urlaub

→ Weihnachten

→ Geburtstage

→ Familienausflüge

Der Ordner gehört einer Person. Anschließend bekommt beispielsweise der Partner Bearbeitungsrechte und kann ebenfalls Fotos hinzufügen.

Später könnte zusätzlich ein erwachsenes Familienmitglied Zugriff erhalten.

Der Vorteil: eine gemeinsame Version

Dadurch bleibt es ein gemeinsamer Datenbestand.

Statt 500 GB Familienfotos bei Person A, denselben 500 GB bei Person B und einer weiteren Kopie bei Person C gibt es einen zentralen Ordner mit mehreren Zugängen.

Ein Familienalbum – mehrere Zugänge.

Gerade bei großen Foto- oder Videosammlungen kann diese Struktur unnötige Doppelungen vermeiden.

Individual oder Family? Das ist die eigentliche Frage

Ob pCloud Family sinnvoll ist, hängt aus meiner Sicht nicht hauptsächlich von der Anzahl der Personen ab.

Entscheidend ist vielmehr, wie ihr die Cloud nutzen möchtet.


Kann völlig reichen

Individual + Fair Sharing

Diese Variante passt eher, wenn eine Person den großen Speicher besitzt und andere hauptsächlich gemeinsame Ordner verwenden.

  • Familienfotos gemeinsam nutzen
  • Dokumente miteinander teilen
  • Dateien gemeinsam hochladen
  • nur eine Person benötigt viel privaten Speicher


Family wird interessant

Mehrere private Bereiche

Der Familienplan passt eher, wenn mehrere Personen zusätzlich jeweils größeren eigenen privaten Speicher brauchen.

  • mehrere eigenständige Cloudbereiche
  • persönliche Dateien bleiben getrennt
  • gemeinsame Ordner bleiben trotzdem möglich
  • Speicher wird zentral verteilt

Gemeinsam nutzen = Individual kann reichen.
Mehrere große private Bereiche = Family wird interessant.

Zwei Familien – zwei unterschiedliche Lösungen

Familie A: Eine Person organisiert alles

Eine Person verwaltet Familienfotos, Reisen, wichtige Dokumente und gemeinsame Videos.

Gleichzeitig soll der Partner auf diese Bereiche zugreifen und selbst Dateien hinzufügen können.

Einen großen eigenen Cloudbereich benötigt er jedoch nicht.

Meine erste Wahl:
Individual + Fair Sharing.

Familie B: Mehrere Personen brauchen eigenen Speicher

Beide Partner besitzen viele eigene Fotos, persönliche Dokumente und weitere private Dateien.

Zusätzlich soll ein erwachsenes Familienmitglied einen eigenen größeren Bereich bekommen.

Gemeinsame Familienordner werden trotzdem benötigt.

Meine erste Wahl:
der Familienplan.

Genau hier wird der Unterschied greifbar: Im zweiten Beispiel geht es nicht nur ums Teilen. Stattdessen brauchen mehrere Personen wirklich eigenen Speicher.

Wichtig bei minderjährigen Kindern

Der Name „Family“ kann den Eindruck erwecken, dass der Tarif wie eine klassische Familienverwaltung mit speziellen Kinderkonten funktioniert.

Das sollte man jedoch nicht voraussetzen.

pCloud beschreibt seine Dienste in der aktuellen Datenschutzerklärung als für Nutzer
ab 18 Jahren
vorgesehen.

Deshalb würde ich für minderjährige Kinder kein eigenes pCloud-Konto einrichten.

Wie würde ich Daten der Kinder organisieren?

Familienfotos, wichtige Unterlagen oder andere Dateien minderjähriger Kinder würde ich stattdessen innerhalb der Konten der Erwachsenen sinnvoll strukturieren.

Dadurch bleibt pCloud Family für mich keine klassische Kindersicherung oder Eltern-Kind-Verwaltung.

Vielmehr handelt es sich um einen gemeinsamen Cloudtarif für mehrere eigenständige volljährige Nutzer.

Familienfotos mit pCloud organisieren

Bei Fotos merkt man gut, wie sich pCloud von stark gerätegebundenen Lösungen unterscheidet.

Der Dienst arbeitet sehr stark mit Dateien und Ordnern. Dadurch könnte eine Fotostruktur beispielsweise so aussehen:

Fotos

→ 2026

→ Sommerurlaub

→ Weihnachten

→ Geburtstage

→ Familienausflüge

Ich persönlich mag diese Logik. Denn die Struktur bleibt verständlich, egal ob du später vom Smartphone, Computer oder einem anderen Gerät darauf zugreifst.

Darüber hinaus bietet pCloud Funktionen wie automatischen Kamera-Upload, Synchronisierung über mehrere Geräte und Offline-Zugriff.

Wo pCloud weniger automatisch ist

Wenn du dagegen eine Lösung suchst, bei der mehrere Smartphones vollkommen automatisch zu einer gemeinsamen Familienmediathek werden, würde ich pCloud nicht allein wegen des Namens „Family“ auswählen.

Die Stärke liegt für mich eher bei:

private Konten + gemeinsame Ordner + nachvollziehbare Dateistruktur.

Für langfristige digitale Ordnung finde ich diese Struktur attraktiv. Wer jedoch maximale Foto-Automatik innerhalb eines bestimmten Geräte-Ökosystems sucht, kann eine andere Lösung bequemer finden.

Bei Familiendokumenten gefällt mir das Prinzip besonders gut

Bei Dokumenten finde ich die Trennung zwischen privat und gemeinsam sogar noch wichtiger als bei Fotos.

Schließlich muss nicht jeder Vertrag und jede persönliche Unterlage automatisch für alle sichtbar sein.


Persönlich

Eigener Bereich

  • eigene Verträge
  • private Rechnungen
  • persönliche Dokumente
  • individuelle Unterlagen


Gemeinsam

Familienbereich

  • Haus oder Wohnung
  • gemeinsame Versicherungen
  • Reiseunterlagen
  • wichtige gemeinsame Verträge

Dadurch entsteht nicht irgendwann ein riesiger Ordner mit der Frage:

Wem gehört das eigentlich?

Stattdessen behält jeder seinen privaten Bereich. Gemeinsam wird nur das, was tatsächlich gemeinsam sein soll.

Funktioniert die Familien-Cloud auf unterschiedlichen Geräten?

Eine Familien-Cloud sollte aus meiner Sicht nicht daran scheitern, dass nicht jeder dasselbe Smartphone oder denselben Computer verwendet.

pCloud lässt sich deshalb auf verschiedenen Desktop- und Mobilplattformen nutzen.

Das ist gerade in Familien praktisch: Heute nutzt vielleicht eine Person ein iPhone, daneben steht ein Windows-PC und später kommt möglicherweise ein Android-Gerät hinzu.

Trotzdem bleibt die zentrale Dateiablage dieselbe.

Dadurch ist die Organisation weniger stark an einen einzelnen Gerätehersteller gebunden.

Was passiert, wenn jemand den Familienplan verlässt?

Auch diese Frage würde ich vor einer langfristigen Entscheidung berücksichtigen.

Wird ein Mitglied entfernt oder verlässt den Plan selbst, bleiben das persönliche pCloud-Konto und die darin gespeicherten Dateien grundsätzlich bestehen.

Anschließend wird das Konto jedoch auf den kostenlosen Basic-Status zurückgestuft. Dadurch gehen die Premium-Funktionen des Family-Plans verloren.

Liegt der vorhandene Datenbestand danach über dem verfügbaren kostenlosen Speicher, muss die betreffende Person ihre Speichersituation entsprechend klären.

Das persönliche Konto verschwindet also nicht einfach, nur weil jemand den Familienplan verlässt.

Wer verwaltet den Familienplan?

Der Besitzer übernimmt eine besondere organisatorische Rolle.

Unter anderem kann diese Person:

  • Mitglieder einladen
  • Mitglieder entfernen
  • Speicherquoten zuweisen
  • die Speicherverteilung später verändern

Die anderen Mitglieder können ihre zugewiesene Speichergröße dagegen nicht selbst verändern.

Wichtig:
Speicher verwalten bedeutet nicht, die privaten Dateien der anderen kontrollieren zu können.

Die persönlichen Bereiche der Mitglieder bleiben privat.

Das finde ich eine gute Trennung: Eine Person organisiert den Tarif, während persönliche Dateien trotzdem persönlich bleiben.

pCloud Family: Vorteile und Nachteile

Das Konzept hat aus meiner Sicht mehrere klare Stärken. Allerdings gibt es ebenso Punkte, die man vor dem Kauf kennen sollte.

Was mir gefällt

  • bis zu fünf eigenständige Konten
  • private Dateien bleiben privat
  • gemeinsame Ordner sind trotzdem möglich
  • Speicher lässt sich unterschiedlich verteilen
  • Fair Sharing vermeidet unnötige Doppelbelegung
  • Nutzung auf verschiedenen Geräten
  • aktuell als Lifetime-Modell angeboten

Was man vorher wissen sollte

  • Family ist nicht für jede Familie notwendig
  • 2 TB sind insgesamt 2 TB – nicht pro Person
  • eine Person verwaltet die Speicherquoten
  • pCloud sieht die Dienste für Nutzer ab 18 Jahren vor
  • Familienfotos sind stärker ordnerorientiert
  • die Lifetime-Einmalzahlung ist zunächst relativ hoch

Was kostet pCloud Family?

Preise und Aktionen können sich verändern. Deshalb möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht meinen kompletten Kostenbeitrag wiederholen.

Aktuell wird der Familienplan als Lifetime-Lösung mit unterschiedlichen Speichergrößen angeboten.

Individual oder Family?

Wenn du noch nicht weißt, ob für euch Individual, Family, 2 TB oder 10 TB sinnvoller ist, würde ich zuerst den ausführlichen Tarifvergleich lesen.

Ihr wisst bereits, dass mehrere private Bereiche gebraucht werden?

Dann kannst du dir die aktuell angebotenen Optionen direkt beim Anbieter ansehen.

Und was ist mit Lifetime?

Der Family-Plan wird aktuell als Lifetime-Modell angeboten. Deshalb stellt sich natürlich dieselbe Frage wie bei den normalen Lifetime-Tarifen:

Möchte ich wirklich eine größere Summe auf einmal bezahlen?

Wir nutzen pCloud selbst seit mehreren Jahren und haben uns persönlich ebenfalls für das Lifetime-Modell entschieden.

Trotzdem würde ich niemals allein wegen einer großen Rabattzahl kaufen. Schließlich muss die Lösung auch langfristig zu eurem Alltag passen.

Für mich ist deshalb eine andere Frage wichtiger:

Wollen wir pCloud wirklich über viele Jahre verwenden?

Lifetime lieber separat entscheiden

Wenn genau diese Frage bei dir noch offen ist, habe ich die Einmalzahlung separat ausführlich behandelt.

Für wen würde ich pCloud Family empfehlen?

Ich würde mir den Familienplan genauer ansehen, wenn mehrere dieser Aussagen auf euch zutreffen:

  • mehrere volljährige Familienmitglieder brauchen eigenen Cloudspeicher
  • persönliche Dateien sollen klar getrennt bleiben
  • gleichzeitig werden gemeinsame Ordner benötigt
  • eine Person soll die Speicherverteilung zentral verwalten
  • jeder möchte sein eigenes Konto und Passwort
  • unterschiedliche Geräte werden verwendet
  • ihr benötigt insgesamt viel Speicher
  • ihr möchtet pCloud langfristig verwenden
  • die größere Einmalzahlung passt finanziell zu euch

Treffen mehrere dieser Punkte zu, finde ich das Konzept sehr stimmig.

Für wen würde ich Family eher nicht wählen?

Dagegen würde ich zuerst eine andere Variante prüfen, wenn:

  • nur eine Person wirklich großen Speicher benötigt
  • andere hauptsächlich gemeinsame Dateien verwenden
  • ihr spezielle Konten für minderjährige Kinder sucht
  • ihr eine klassische Eltern-Kind-Verwaltung erwartet
  • ihr eine vollständig automatische gemeinsame Fotomediathek möchtet
  • ihr pCloud noch gar nicht ausprobiert habt
  • euch die Lifetime-Einmalzahlung aktuell zu hoch ist

In diesen Fällen kann ein Individual-Tarif mit Fair Sharing sinnvoller sein.

Meine Empfehlung: Kauft Family nicht wegen des Namens

„Wir sind eine Familie – also brauchen wir den Family-Tarif.“

Genau so würde ich nicht entscheiden.

Denn der Name sagt noch nichts darüber aus, welche Speicherstruktur tatsächlich zu eurem Alltag passt.

Braucht hauptsächlich eine Person großen Speicher?

→ Individual prüfen.

Sollen andere hauptsächlich gemeinsame Fotos und Dokumente nutzen?

→ Fair Sharing prüfen.

Brauchen mehrere volljährige Personen jeweils größeren eigenen privaten Speicher?

→ Family prüfen.

Dadurch entscheidet ihr nicht nach dem Produktnamen, sondern nach eurem tatsächlichen Bedarf.

Mein Fazit zu pCloud Family 2026

Je länger wir pCloud selbst verwenden und je mehr ich mich mit digitaler Familienorganisation beschäftige, desto wichtiger finde ich einen Gedanken:

Gemeinsam bedeutet nicht, dass alle dasselbe Konto benutzen müssen.

Genau hier gefällt mir das Konzept des Family-Plans.

Jeder besitzt sein eigenes Konto und private Dateien bleiben privat. Gleichzeitig lässt sich der vorhandene Speicher auf mehrere Nutzer verteilen.

Was tatsächlich gemeinsam sein soll, wird dagegen bewusst geteilt.

Für mich ergibt sich daraus eine sehr nachvollziehbare Familienstruktur:

Meins. Deins. Unseres.

Trotzdem nicht automatisch Family kaufen

Durch Fair Sharing kann ein normales pCloud-Konto für viele Familien vollkommen ausreichen.

Deshalb wäre meine Entscheidung:

Eine Person braucht großen Speicher und andere nutzen hauptsächlich gemeinsame Ordner?
→ Individual prüfen.

Mehrere volljährige Personen brauchen jeweils größeren eigenen privaten Speicher?
→ Family prüfen.

Mehrere private Bereiche passen zu eurer Situation?

Wenn mehrere Personen eigenen privaten Speicher benötigen und ihr pCloud langfristig als gemeinsame Familienlösung nutzen möchtet, kannst du dir die aktuell angebotenen Optionen direkt ansehen.

Welcher pCloud-Beitrag hilft dir jetzt weiter?

Je nachdem, welche Frage bei dir noch offen ist, würde ich an einer dieser Stellen weiterlesen:

Häufige Fragen zu pCloud Family

Konten und Speicher

Wie viele Personen können den Family-Plan nutzen?

Insgesamt können bis zu fünf Nutzer dazugehören. Der Besitzer kann also bis zu vier weitere Mitglieder einladen.

Hat jeder Nutzer ein eigenes Konto?

Ja. Jedes Mitglied besitzt sein eigenes pCloud-Konto und einen eigenen privaten Bereich.

Kann der Besitzer meine privaten Dateien sehen?

Nein, nicht automatisch. Die Mitglieder haben jeweils ihren eigenen privaten Bereich. Geteilt wird nur, was bewusst freigegeben wird.

Kann der Speicher unterschiedlich verteilt werden?

Ja. Der Besitzer kann den einzelnen Mitgliedern unterschiedliche Speicherquoten zuweisen und diese später wieder verändern.

Sind 2 TB Family 2 TB für jeden Nutzer?

Nein. Die 2 TB sind der Gesamtspeicher des Plans und werden zwischen den Mitgliedern verteilt.

Teilen und Fair Sharing

Brauche ich Family für gemeinsame Familienfotos?

Nicht zwingend. Gemeinsame Ordner lassen sich auch außerhalb des Family-Plans nutzen. Dank Fair Sharing belastet ein gemeinsam genutzter Ordner nur den Speicher seines Besitzers.

Was bedeutet Fair Sharing?

Fair Sharing bedeutet, dass ein gemeinsam genutzter Ordner nur beim Besitzer Speicher verbraucht. Auch Dateien, die eingeladene Nutzer dort hochladen, werden beim Ordnerbesitzer angerechnet.

Können kostenlose Konten gemeinsame Ordner nutzen?

Ja. Fair Sharing gilt laut pCloud auch für Basic-Konten. Für „Invite to Folder“ müssen die beteiligten Konten allerdings in derselben pCloud-Datenregion liegen.

Kinder, Austritt und Lifetime

Können minderjährige Kinder ein eigenes Konto nutzen?

pCloud beschreibt seine Dienste in der Datenschutzerklärung als für Nutzer ab 18 Jahren vorgesehen. Deshalb würde ich für minderjährige Kinder kein eigenes pCloud-Konto einrichten.

Was passiert, wenn jemand den Family-Plan verlässt?

Das persönliche pCloud-Konto und die Dateien bleiben grundsätzlich bestehen. Das Konto wird anschließend auf Basic zurückgestuft und verliert die Premium-Funktionen des Family-Plans.

Ist der Family-Plan ein Lifetime-Tarif?

Der Familienplan wird aktuell von pCloud als Lifetime-Angebot mit Einmalzahlung angeboten.

Wann lohnt sich der Family-Plan?

Besonders interessant wird er aus meiner Sicht, wenn mehrere volljährige Familienmitglieder jeweils größeren eigenen privaten Cloudspeicher benötigen und gleichzeitig gemeinsame Ordner verwenden möchten.


Kostenlos für Familien

Eure Dateien liegen heute noch überall verteilt?

Dann würde ich noch gar nicht mit der Tariffrage anfangen.

Zuerst sollte klar sein:

  • wo eure Fotos heute liegen
  • wo wichtige Dokumente gespeichert sind
  • welche Daten doppelt vorhanden sind
  • wer auf welche Bereiche zugreifen muss
  • und wie viel Speicher ihr tatsächlich benötigt

Genau dafür gibt es meinen kostenlosen
Cloud-Check für Familien.

Danach lässt sich wesentlich leichter entscheiden, ob Individual, Family oder vielleicht zunächst gar kein neuer Tarif notwendig ist.

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