pCloud für Familien – Cloudspeicher einfach erklärt

pCloud für Familien einfach erklärt: Wir zeigen aus eigener Erfahrung, wie sich Fotos, Dokumente und gemeinsame Dateien sinnvoll organisieren lassen, welche Vorteile pCloud Family bietet und für wen sich die Cloud wirklich eignet.

Eigene Erfahrung · aktualisiert August 2026

Fotos auf dem Handy. Dokumente auf dem Laptop. Ein paar Dateien in iCloud. Andere vielleicht noch auf einer externen Festplatte.

Und irgendwann kommt diese einfache Frage:

Wo liegen eigentlich unsere wichtigen Familiendaten?

Genau an diesem Punkt kann pCloud interessant werden.

Wir nutzen pCloud selbst seit mehreren Jahren intensiv. Davor hatten wir unter anderem HiDrive und iCloud im Einsatz und haben auch verschiedene andere Cloudlösungen ausprobiert.

Was ich an pCloud heute besonders schätze, lässt sich ziemlich einfach zusammenfassen:


Unsere wichtigen Dateien haben einen festen Platz.

Wir können vom Smartphone oder Computer darauf zugreifen, eine verständliche Ordnerstruktur aufbauen und bewusst entscheiden, was privat bleibt und was wir miteinander teilen.

Und dafür muss man kein Technikprofi sein.


Warum ich pCloud aus Familiensicht bewerte


Seit mehreren Jahren selbst intensiv genutzt

Davor unter anderem iCloud und HiDrive genutzt

Fokus auf Familienalltag statt Technikdatenblatt

Vorteile und Grenzen werden offen eingeordnet


Kurzfazit

Ist pCloud eine gute Cloud für Familien?

Aus meiner Erfahrung: ja.

Besonders interessant finde ich pCloud für Familien, die:

  • Fotos und Dokumente an einem festen Ort sammeln möchten
  • unterschiedliche Geräte verwenden
  • private und gemeinsame Dateien sinnvoll trennen möchten
  • eine klassische Ordnerstruktur bevorzugen
  • nicht komplett an Apple, Google oder Microsoft gebunden sein möchten
  • eine langfristige Cloudlösung suchen
  • möglichst wenig Technikstress haben möchten

pCloud ist allerdings nicht automatisch für jede Familie die beste Lösung.

Lebt ihr beispielsweise komplett in der Apple-Welt und möchtet vor allem eine möglichst tiefe Integration in iPhone, iPad und Mac, kann iCloud+ bequemer sein.

Nutzt ihr Microsoft 365 ohnehin intensiv, sollte auch OneDrive mit in euren Vergleich.

Die beste Cloud ist nicht die mit den meisten Funktionen. Sie muss zu eurem Familienalltag passen.

In diesem Beitrag

Was ist pCloud überhaupt?

pCloud ist ein Cloudspeicher-Anbieter mit Sitz in der Schweiz.

Das klingt zunächst technisch. Im Alltag bedeutet es aber etwas ziemlich Einfaches:

Du kannst Dateien in pCloud speichern und anschließend von unterschiedlichen Geräten darauf zugreifen.

Zum Beispiel:

  • Familienfotos
  • Videos
  • Rechnungen
  • Versicherungsunterlagen
  • Dokumente der Kinder
  • Reiseunterlagen
  • wichtige Scans
  • persönliche Dateien

Dabei funktioniert pCloud nicht nur auf einem bestimmten Gerätetyp. Der Dienst lässt sich unter anderem über iPhone, Android-Geräte, Windows, macOS, Linux und den Browser verwenden.

Für mich ist allerdings eine andere Frage wichtiger:

Was macht aus einem Cloudspeicher eine wirklich sinnvolle Cloud für Familien?

pCloud für Familien bedeutet vor allem: ein fester digitaler Ort

Das größte Problem vieler Familien ist aus meiner Sicht gar nicht fehlender Speicher.

Speicher gibt es genug.

Das eigentliche Problem ist häufig:
Die Daten sind überall.

Ein Teil liegt auf dem Smartphone. Ein anderer auf dem Laptop. Fotos sind vielleicht in iCloud. Dokumente liegen in irgendeinem lokalen Ordner und manche wichtige Datei wurde irgendwann per Messenger verschickt.

Dazu kommt möglicherweise noch eine externe Festplatte, die seit Monaten im Schrank liegt.

Solange nichts passiert, funktioniert das irgendwie.

Schwierig wird es, wenn du eine bestimmte Datei schnell brauchst, ein Smartphone kaputtgeht oder dein Partner auf ein wichtiges Dokument zugreifen muss.

Genau deshalb finde ich den Gedanken eines
festen digitalen Familienortes
so hilfreich.

Nicht zehn Speicherorte. Sondern eine klare Antwort auf die Frage: Wo legen wir unsere wichtigen Dinge ab?

Bei uns übernimmt pCloud einen großen Teil dieser Aufgabe.

Ein großer Vorteil: pCloud hängt nicht an einem Gerätehersteller

Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte.

Familien verändern sich – und ihre Geräte ebenfalls.

Vielleicht verwenden heute beide Eltern ein iPhone. Später bekommt ein Kind ein Android-Smartphone. Auf dem privaten Laptop läuft Windows, während ein anderer Computer ein Mac ist.

Dann wird eine Cloud schnell unpraktisch, wenn sie eigentlich nur innerhalb eines bestimmten Systems richtig komfortabel funktioniert.

pCloud lässt sich auf verschiedenen Plattformen und über den Browser verwenden.

Dadurch bleibt eure zentrale Dateiablage unabhängiger davon, welches Gerät gerade verwendet wird.

Für mich fühlt sich das langfristig einfach freier an.

Ordner funktionieren so, wie man sie kennt

Ich mag einfache Strukturen.

Genau deshalb gefällt mir bei pCloud die klassische Dateiablage.

Du brauchst kein kompliziertes digitales System.

Eine einfache Familienstruktur könnte so aussehen:

  • Dokumente
  • Versicherungen
  • Schule & Kita
  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Fotos
  • Reisen
  • Archiv

Mehr braucht es für den Anfang oft gar nicht.

Das Entscheidende ist nicht, möglichst viele Ordner zu bauen.

Entscheidend ist:
Jeder weiß, wo etwas hingehört.

Denn die beste Cloud hilft euch wenig, wenn sie nach einem Jahr genauso unübersichtlich ist wie vorher euer Computer.

Wie funktioniert pCloud Family?

pCloud bietet einen eigenen Family-Plan an.

Aktuell können darüber insgesamt
bis zu fünf Personen
pCloud nutzen.

Der Besitzer des Family-Plans kann also bis zu vier weitere Familienmitglieder einladen.

Dabei bekommt nicht einfach jeder Zugriff auf denselben großen Account.

Stattdessen besitzt jedes Mitglied einen
eigenen privaten pCloud-Bereich.

Der Besitzer des Family-Plans kann außerdem festlegen, wie viel Speicher den einzelnen Familienmitgliedern zugewiesen wird.

Das finde ich wesentlich sinnvoller als: „Wir geben einfach allen dasselbe Passwort.“

Gerade wenn Kinder älter werden oder jeder eigene Fotos und Dokumente speichert, braucht auch eine Familien-Cloud Privatsphäre.

Eine Familien-Cloud sollte „meins, deins und unseres“ können

Gemeinsame Cloud bedeutet nicht, dass jeder automatisch jede Datei sehen muss.

Für mich ist genau diese Unterscheidung entscheidend:


Meins

Persönliche Dokumente, eigene Fotos oder Unterlagen, die nicht automatisch für andere bestimmt sind.


Deins

Andere Familienmitglieder besitzen ebenfalls einen eigenen privaten Bereich und behalten die Kontrolle über ihre Dateien.


Unseres

Reiseunterlagen, Familienfotos, Versicherungen oder andere Dateien, auf die mehrere Personen zugreifen sollen.

Genau diese Trennung macht eine Familien-Cloud aus meiner Sicht erst wirklich sinnvoll.

Gemeinsame Ordner gezielt freigeben

Ordner können bei pCloud gezielt mit anderen Nutzern geteilt werden.

Dabei lässt sich beispielsweise unterscheiden, ob jemand die Inhalte nur ansehen oder auch bearbeiten darf.

Das ist im Familienalltag praktisch, weil ihr nicht alles öffnen müsst, sondern nur die Bereiche, die tatsächlich gemeinsam genutzt werden.

Beispiel: Sommerurlaub

Ihr legt einen gemeinsamen Ordner an:
Familie → Reisen → Sommerurlaub 2026

Dort landen beispielsweise Buchungsbestätigungen, Tickets, Versicherungsunterlagen und Packlisten.

Beide Eltern haben Zugriff und niemand muss drei Tage vor der Abreise fragen:
„Wo war noch einmal diese Buchungsbestätigung?“

Fotos mit Großeltern teilen

Nicht jeder, mit dem ihr etwas teilen möchtet, braucht einen eigenen Zugang zu eurer Familien-Cloud.

pCloud ermöglicht auch Freigabelinks. Dadurch können beispielsweise ausgewählte Familienfotos mit Großeltern geteilt werden, ohne dass diese automatisch Zugriff auf eure übrigen Ordner erhalten.

Das finde ich wesentlich angenehmer, als große Mengen Fotos immer wieder über Messenger zu verschicken.

Familienfotos mit pCloud speichern

Fotos sind wahrscheinlich für viele Familien der größte Datenbestand überhaupt.

Geburtstage, Urlaube, Schule, Kita, Weihnachten und die vielen kleinen Momente zwischendurch.

Dazu kommen immer mehr Videos.

Das Problem:
Diese Erinnerungen entstehen inzwischen fast ausschließlich auf Smartphones.

Dadurch verteilen sie sich schnell über mehrere Geräte und Dienste.

Für mich sollte eine langfristige Familienlösung deshalb nicht nur die Frage beantworten:

Wo ist noch Speicher frei?

Sondern:

Wo sollen unsere wichtigen Erinnerungen langfristig liegen?

pCloud kann dafür ein zentraler Speicherort sein.

Ein großer „Fotos“-Ordner reicht nicht

Ein Ordner namens „Fotos“ mit zehntausenden Dateien funktioniert technisch.

Im Alltag wird er aber schnell unübersichtlich.

Einfacher geht es zum Beispiel so:

Fotos
→ 2026
→ 2025
→ 2024

Innerhalb eines Jahres:

→ 2026-07 Sommerurlaub
→ 2026-05 Geburtstag
→ 2026-04 Ostern
→ 2026-02 Winterurlaub

Du musst es nicht kompliziert machen.

Eine einfache Struktur, die ihr wirklich benutzt, ist besser als ein perfektes System, das niemand durchhält.

Dokumente sind fast noch wichtiger als Fotos

Bei Fotos fällt schnell auf, wenn Chaos herrscht.

Bei Dokumenten merkt man es häufig erst dann, wenn etwas dringend gebraucht wird.

Zum Beispiel:

  • eine Versicherungspolice
  • die Rechnung für ein Gerät
  • einen wichtigen Vertrag
  • Unterlagen für Schule oder Kita
  • eine Bescheinigung
  • Reiseunterlagen

Genau deshalb finde ich eine zentrale digitale Dokumentenablage für Familien so wertvoll.

Beide Eltern können – wenn das gewünscht ist – auf wichtige gemeinsame Unterlagen zugreifen.

Dadurch hängt das Familienwissen nicht ausschließlich an einer Person.

Digitale Ordnung bedeutet auch: Wichtige Dinge müssen für die richtigen Menschen auffindbar sein.

Ist pCloud sicher?

Sicherheit ist natürlich eine der wichtigsten Fragen, wenn dort persönliche Familienunterlagen gespeichert werden sollen.

Neben den technischen Schutzmechanismen von pCloud gibt es mehrere Punkte, die ihr selbst beeinflussen könnt.

🔐
Starkes Passwort

2FA aktivieren
👥
Freigaben prüfen
💾
Backup ergänzen

Zwei-Faktor-Authentifizierung würde ich aktivieren

pCloud unterstützt Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Zusätzlich zum Passwort wird beim Login auf einem neuen Gerät oder Browser ein weiterer Sicherheitscode benötigt.

Dieser kann unter anderem über SMS oder eine Authenticator-App bereitgestellt werden.

Gerade bei einer Cloud mit wichtigen Familienunterlagen würde ich diese zusätzliche Sicherheitsstufe nutzen.

Wichtig:
Speichere auch die Wiederherstellungscodes der Zwei-Faktor-Authentifizierung an einem sicheren Ort.

Wo liegen die Daten bei pCloud?

Bei der Einrichtung kann eine Datenregion ausgewählt werden.

pCloud bietet aktuell:

  • Europäische Union: Luxemburg
  • USA: Dallas, Texas

Gerade wenn euch der Datenstandort wichtig ist, würde ich diese Auswahl bei der Registrierung bewusst prüfen und nicht einfach durch die Einrichtung klicken.

Mein Tipp:
Überlegt vor der Einrichtung einmal gemeinsam, welche Daten ihr langfristig in der Cloud speichern möchtet und welche Datenregion für euch passend ist.

Was ist pCloud Encryption?

Für besonders sensible Dateien bietet pCloud zusätzlich
pCloud Encryption
an.

Dabei handelt es sich um clientseitige Zero-Knowledge-Verschlüsselung.

Vereinfacht gesagt werden die entsprechenden Dateien bereits auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden.

Den Schlüssel besitzt der Nutzer.

Das kann für ausgewählte sensible Unterlagen interessant sein.

Gleichzeitig gilt für mich:
Mehr Sicherheit sollte nicht unnötig mehr Komplexität erzeugen.

Deshalb würde ich zusätzliche Verschlüsselung bewusst für die Dateien verwenden, bei denen sie wirklich sinnvoll ist.

Wichtig: Auch pCloud ist nicht automatisch ein vollständiges Backup

Dieser Punkt ist mir besonders wichtig.

Cloud und Backup sind nicht automatisch dasselbe.

Eine Cloud hilft dabei, Dateien zentral verfügbar zu machen, zu synchronisieren und zu teilen.

Aber wenn ihr wirklich wichtige Daten schützen möchtet, sollte eine einzelne Cloud nicht der einzige Speicherort sein.

Was passiert, wenn ich versehentlich etwas lösche?

pCloud bietet dafür mehrere Wiederherstellungsfunktionen:

  • Papierkorb
  • frühere Dateiversionen
  • Rewind

Die aktuellen Wiederherstellungszeiträume sind:

Kostenloser Plan

Gelöschte Dateien, frühere Dateiversionen und Rewind stehen grundsätzlich für
15 Tage
zur Verfügung.

Bezahlter Plan

Bei bezahlten Plänen beträgt der Zeitraum grundsätzlich
30 Tage.

Mit dem Zusatz
Extended File History
können die Wiederherstellungszeiträume auf bis zu
365 Tage
erweitert werden.

Was macht Rewind?

Rewind kannst du dir vereinfacht wie eine Zeitreise durch deinen pCloud-Bestand vorstellen.

Du kannst dir ansehen, wie Dateien und Ordner zu einem früheren Zeitpunkt ausgesehen haben und daraus Dateien oder ganze Ordner wiederherstellen.

Das kann beispielsweise helfen, wenn versehentlich viele Dateien gelöscht oder verändert wurden.

Trotzdem gilt:

Wiederherstellung ist hilfreich. Ein unabhängiger zweiter Sicherungsweg bleibt für unersetzliche Daten sinnvoll.

Und was hat es mit pCloud Lifetime auf sich?

Eine Besonderheit von pCloud ist die Möglichkeit, Cloudspeicher auch per Einmalzahlung zu kaufen.

Genau dieser Lifetime-Ansatz war auch für uns persönlich ein wichtiger Grund, pCloud langfristig zu nutzen.

Der aktuelle pCloud-Family-Plan wird ebenfalls als Lifetime-Lösung für bis zu fünf Nutzer angeboten.

Trotzdem würde ich mehrere hundert Euro nicht einfach nur deshalb ausgeben, weil gerade irgendwo ein großer Rabatt angezeigt wird.

Entscheidend ist:

  • Wie viel Speicher braucht ihr?
  • Wie lange möchtet ihr pCloud nutzen?
  • Wie hoch sind eure bisherigen Cloudkosten?
  • Braucht ihr einen Einzel- oder Family-Tarif?

Genau deshalb habe ich dem Thema einen eigenen ausführlichen Erfahrungsbericht gewidmet.

pCloud für Familien: die wichtigsten Vorteile und Grenzen

Das gefällt mir

  • funktioniert auf unterschiedlichen Geräten
  • klassische, verständliche Ordnerstruktur
  • private Bereiche im Family-Plan
  • gemeinsame Ordner bewusst teilbar
  • EU-Datenregion auswählbar
  • Lifetime-Modelle verfügbar
  • Wiederherstellungsfunktionen vorhanden
  • optionale zusätzliche Verschlüsselung

Das solltest du wissen

  • iCloud kann für reine Apple-Familien bequemer sein
  • Microsoft 365 kann als Gesamtpaket attraktiver sein
  • eine Cloud schafft nicht automatisch Ordnung
  • Cloud ersetzt kein unabhängiges Backup
  • Lifetime bedeutet eine höhere Einmalzahlung
  • zusätzliche Verschlüsselung bedeutet mehr Eigenverantwortung

Für welche Familien würde ich pCloud besonders empfehlen?

Ich würde mir pCloud genauer ansehen, wenn mehrere dieser Punkte auf euch zutreffen:

  • eure Daten liegen momentan auf mehreren Geräten
  • ihr habt viele Familienfotos und Videos
  • wichtige Dokumente sollen für beide Eltern erreichbar sein
  • ihr möchtet eine klassische Ordnerstruktur
  • bei euch kommen unterschiedliche Geräte zum Einsatz
  • ihr möchtet unabhängiger von einem Gerätehersteller sein
  • private und gemeinsame Bereiche sollen getrennt bleiben
  • ihr sucht eine langfristige Cloudlösung
  • Lifetime ist für euch grundsätzlich interessant
  • ihr möchtet keinen eigenen NAS-Server betreiben

Dann gehört pCloud aus meiner Sicht klar in die engere Auswahl.

Für wen würde ich eher eine andere Lösung prüfen?

pCloud muss nicht zu jeder Familie passen.

Alternativen würde ich genauer ansehen, wenn:

  • ihr komplett im Apple-System lebt und maximale Integration sucht
  • ihr Microsoft 365 sowieso für die ganze Familie benötigt
  • ihr nur sehr wenig Speicher braucht
  • ihr hauptsächlich gemeinsam an Office-Dateien arbeitet
  • ihr bewusst einen eigenen NAS-Server zuhause betreiben möchtet
  • ihr eigentlich gar keine zentrale Dateiablage benötigt

Dann kann eine andere Lösung besser zu eurem Alltag passen.

So würde ich als Familie mit pCloud starten

Einen Fehler würde ich vermeiden:

Konto erstellen – und sofort hunderte Gigabyte Daten hineinkopieren.

Damit verschiebt ihr das bestehende Chaos möglicherweise nur an einen neuen Ort.

Deshalb würde ich bewusst klein starten.

1

pCloud erst einmal ansehen

Installiere pCloud auf einem Smartphone und einem Computer und prüfe, ob sich die Bedienung für euch verständlich anfühlt.

2

Nur drei Ordner anlegen

Starte beispielsweise mit Dokumente, Fotos und Reisen. Mehr braucht es für den ersten Test nicht.

3

Einen gemeinsamen Ordner testen

Teile einen Ordner mit deinem Partner oder deiner Partnerin. So merkt ihr schnell, ob Freigaben und Zusammenarbeit für euch verständlich sind.

4

Erst Dokumente übertragen

Dokumente sind überschaubarer als zehntausende Fotos. Dadurch entsteht schnell das erste Gefühl: „Jetzt wissen wir endlich, wo das liegt.“

5

Danach die Fotos angehen

Wenn eure Grundstruktur steht, könnt ihr eure Familienfotos Schritt für Schritt hineinholen. Nicht alles an einem Wochenende.

6

Sicherheit direkt einstellen

Aktiviere Zwei-Faktor-Authentifizierung und überlege, welche wirklich wichtigen Daten zusätzlich unabhängig gesichert werden sollen.

Meine persönliche Erfahrung nach mehreren Jahren

Wir haben über die Jahre verschiedene Speicherlösungen genutzt.

Und ich könnte auch heute problemlos andere technische Systeme einsetzen.

Trotzdem sind wir bei pCloud geblieben.

Warum?

Nicht wegen einer einzelnen Funktion.

Sondern weil pCloud für uns inzwischen etwas viel Wertvolleres geworden ist:


ein verlässlicher Teil unseres digitalen Familienalltags.

Ich muss nicht ständig darüber nachdenken.

Wenn ich eine Datei brauche, weiß ich, wo ich suchen muss. Nutze ich ein anderes Gerät, bleibt unsere Ablage trotzdem dieselbe. Und wenn wir etwas gemeinsam brauchen, können wir darauf zugreifen.

Das klingt vielleicht unspektakulär.

Aber genau das möchte ich von guter Technik:


Sie soll funktionieren und uns das Leben leichter machen – nicht selbst zum nächsten Projekt werden.

Mein Fazit: Ist pCloud eine gute Cloud für Familien?

Aus meiner persönlichen Erfahrung:
Ja.

pCloud ist für mich besonders dann eine starke Lösung, wenn ihr einen festen digitalen Ort für Fotos, Dokumente und wichtige Dateien sucht und dabei nicht vollständig von Apple, Google oder Microsoft abhängig sein möchtet.

Der größte Vorteil ist für mich nicht irgendeine einzelne technische Funktion.

Es ist das Gesamtgefühl:

Wir wissen, wo unsere Dinge liegen.

Genau daraus entsteht digitale Ruhe.

Trotzdem sollte pCloud zu eurem Alltag passen.

Deshalb würde ich nicht sofort irgendeinen großen Tarif kaufen.

Schau dir den Dienst zunächst an. Lege ein paar Ordner an. Teste ihn auf euren Geräten und entscheide danach.

Interessiert euch besonders die Einmalzahlung?

Dann ist der nächste Schritt nicht noch mehr allgemeine pCloud-Theorie.

Dann würde ich mir konkret ansehen, ob sich Lifetime für eure Familie langfristig rechnet.

Häufige Fragen zu pCloud für Familien

Familiennutzung

Können mehrere Familienmitglieder pCloud nutzen?

Ja. Der aktuelle pCloud-Family-Plan ist für insgesamt bis zu fünf Nutzer ausgelegt. Der Besitzer des Plans kann bis zu vier weitere Familienmitglieder einladen.

Können andere Familienmitglieder meine privaten Dateien sehen?

Nein. Im Family-Plan hat jedes Mitglied einen eigenen privaten pCloud-Bereich. Andere Familienmitglieder erhalten nicht automatisch Zugriff auf deine Dateien.

Kann ich festlegen, wie viel Speicher jedes Familienmitglied bekommt?

Ja. Der Besitzer des Family-Plans kann den einzelnen Familienmitgliedern Speicher zuweisen und diese Verteilung später anpassen.

Kann ich Ordner gemeinsam mit meiner Familie nutzen?

Ja. Ordner können gezielt mit anderen pCloud-Nutzern geteilt werden. Dabei können unterschiedliche Zugriffsrechte vergeben werden, beispielsweise nur ansehen oder auch bearbeiten.

Fotos, Geräte und Teilen

Funktioniert pCloud auf iPhone, Android, Mac und Windows?

Ja. pCloud lässt sich auf unterschiedlichen Plattformen verwenden. Genau diese Geräteunabhängigkeit finde ich für Familien mit gemischten Geräten besonders interessant.

Kann ich Familienfotos bei pCloud speichern?

Ja. Fotos und Videos lassen sich wie andere Dateien in pCloud speichern und in einer eigenen Ordnerstruktur organisieren.

Kann ich Fotos mit Großeltern teilen?

Ja. Dateien und Ordner können unter anderem über Freigabelinks geteilt werden. Dadurch muss nicht jede Person direkten Zugriff auf eure Cloud bekommen.

Sicherheit und Backup

Ist pCloud ein vollständiges Backup?

Nicht automatisch. pCloud bietet zwar Wiederherstellungsfunktionen wie Papierkorb, frühere Dateiversionen und Rewind. Für unersetzliche Familienfotos und besonders wichtige Dokumente würde ich trotzdem einen zusätzlichen unabhängigen Sicherungsweg einplanen.

Wie lange lassen sich gelöschte Dateien wiederherstellen?

Aktuell gelten grundsätzlich 15 Tage im kostenlosen Plan und 30 Tage bei bezahlten Plänen. Mit Extended File History kann der Zeitraum auf bis zu 365 Tage erweitert werden.

Gibt es bei pCloud Zwei-Faktor-Authentifizierung?

Ja. pCloud unterstützt Zwei-Faktor-Authentifizierung. Der zusätzliche Sicherheitscode kann unter anderem per SMS oder über eine Authenticator-App verwendet werden.

Kann ich meine Daten in Europa speichern?

Ja. pCloud bietet aktuell eine Datenregion innerhalb der Europäischen Union in Luxemburg an. Alternativ gibt es eine US-Datenregion in Dallas, Texas.

Lifetime und Entscheidung

Gibt es pCloud auch mit Einmalzahlung?

Ja. pCloud bietet Lifetime-Modelle mit Einmalzahlung an. Auch der aktuelle Family-Plan wird als Lifetime-Lösung angeboten.

Würdest du pCloud selbst wieder wählen?

Ja. Wir nutzen pCloud seit mehreren Jahren intensiv und würden uns aus heutiger Sicht wieder dafür entscheiden.

Nicht, weil pCloud perfekt ist, sondern weil die Lösung für unseren Familienalltag sehr gut funktioniert.


Kostenlos für Familien

Noch nicht sicher, wie gut eure Daten überhaupt organisiert sind?

Bevor ihr euch für einen Cloudanbieter entscheidet, kann eine andere Frage sogar wichtiger sein:

Wissen wir eigentlich, wo unsere Fotos, Dokumente und wichtigen Zugänge heute liegen – und was davon wirklich verlässlich organisiert ist?

Genau dafür habe ich den kostenlosen
Cloud-Check für Familien
entwickelt.

In wenigen Minuten prüft ihr:

  • wie eure Fotos und Videos aufgestellt sind
  • ob wichtige Dokumente schnell auffindbar sind
  • wie Freigaben und Zuständigkeiten geregelt sind
  • ob eure wichtigen Zugänge nachvollziehbar organisiert sind
  • welcher nächste Schritt für euch sinnvoll ist

Ohne Technikstress und ohne dass ihr sofort eure komplette digitale Welt umbauen müsst.

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