Cloudspeicher einmal bezahlen – und dann nicht Monat für Monat oder Jahr für Jahr weiterzahlen?
Genau dieser Gedanke hat uns damals zu pCloud gebracht.
Und inzwischen kann ich aus eigener Erfahrung sagen:
Für uns war pCloud Lifetime eine der besten Entscheidungen rund um unsere digitale Ablage.
Wir nutzen pCloud seit Jahren intensiv. Davor hatten wir unter anderem HiDrive und iCloud im Einsatz und haben uns auch verschiedene andere Cloudlösungen angesehen und ausprobiert.
Heute liegen viele unserer Fotos, Dokumente und wichtigen Dateien bei pCloud.
Nicht, weil pCloud besonders spektakulär wäre. Sondern eigentlich aus dem genau gegenteiligen Grund:
Es funktioniert einfach. Entspannt. Zuverlässig.
Und gerade als Familie finde ich genau das inzwischen wichtiger als eine endlose Liste technischer Funktionen.
Warum ich pCloud hier empfehle
Seit mehreren Jahren selbst intensiv genutzt
Davor unter anderem iCloud und HiDrive genutzt
Eigene Erfahrung statt reiner Funktionsvergleich
Vorteile und Nachteile werden offen eingeordnet
Kurzfazit
Würde ich pCloud Lifetime wieder kaufen?
Ja. Wenn ich heute noch einmal entscheiden müsste, würde ich mich wieder dafür entscheiden.
pCloud Lifetime passt aus meiner Sicht besonders gut zu Familien, die:
- Cloudspeicher langfristig nutzen möchten
- viele Fotos, Videos und Dokumente speichern
- verschiedene Geräte verwenden
- laufende Cloud-Abos reduzieren möchten
- keinen eigenen Server oder ein NAS betreiben wollen
- einen festen digitalen Ort für ihre wichtigen Daten suchen
Wenn ihr dagegen fast ausschließlich Apple-Geräte nutzt und mit iCloud vollkommen zufrieden seid, kann iCloud+ bequemer sein.
Kennt ihr pCloud noch gar nicht, würde ich außerdem nicht blind mehrere hundert Euro ausgeben, sondern den Dienst zunächst in Ruhe ansehen.
In diesem Beitrag
Warum wir überhaupt bei pCloud gelandet sind
Wir haben nicht mit pCloud angefangen.
Wie wahrscheinlich viele Familien haben auch wir über die Jahre verschiedene Lösungen genutzt: unter anderem HiDrive, iCloud, lokalen Speicher und weitere Cloudanbieter.
Technisch hat vieles davon grundsätzlich funktioniert.
Dateien hochladen? Kein Problem.
Fotos speichern? Auch.
Vom Smartphone darauf zugreifen? Ebenfalls.
Irgendwann wurde mir aber klar:
Die entscheidende Frage ist nicht: Welche Cloud funktioniert? Sondern: Wo wollen wir unsere digitalen Dinge langfristig haben?
Denn mit einer Familie wächst der digitale Bestand praktisch von allein.
Erst sind es ein paar Fotos. Dann kommen Videos dazu. Versicherungsunterlagen, Rechnungen, Dokumente der Kinder, Schulunterlagen, Scans, Urlaubsbilder und irgendwann Daten von mehreren Smartphones und Computern.
Dann sprechen wir nicht mehr über 20 oder 50 Gigabyte.
Wir sprechen über einen digitalen Familienbestand, den wir viele Jahre behalten möchten.
Genau deshalb wollte ich irgendwann nicht mehr alle paar Jahre neu überlegen:
Welche Cloud nehmen wir jetzt?
Was mich an pCloud überzeugt hat
Es war nicht die eine spektakuläre Funktion.
Entscheidend war vielmehr die Kombination aus Geräteunabhängigkeit, klassischer Dateiablage, Familiennutzung und der Möglichkeit, Speicher auch per Einmalzahlung zu kaufen.
Vor allem konnte ich mit pCloud genau das aufbauen, was ich gesucht hatte:
Einen festen digitalen Ort für unsere Familie.
Nicht alles muss dort liegen.
Außerdem ersetzt eine Cloud für mich nicht jede andere Form der Datensicherung.
Trotzdem weiß ich:
Hier ist unsere zentrale Ablage. Hier finde ich unsere Ordner. Hier liegen wichtige Dateien. Und hier kann ich vom Smartphone genauso darauf zugreifen wie vom Computer.
Diese Klarheit ist für mich heute wichtiger als irgendeine Funktionsliste mit 25 Punkten.
Das Beste an pCloud? Ich denke kaum noch darüber nach
Das klingt vielleicht nach einem merkwürdigen Kompliment.
Aber genau das meine ich positiv.
Technik ist für mich dann gut, wenn sie im Alltag irgendwann fast unsichtbar wird.
Brauche ich eine Datei, möchte ich sie einfach öffnen.
Unterwegs soll der Zugriff genauso unkompliziert funktionieren.
Beim Wechsel des Computers möchte ich außerdem nicht überlegen müssen, ob auf der alten Festplatte noch etwas Wichtiges liegt.
Verändern sich unsere Geräte, sollte deshalb auch nicht jedes Mal die komplette digitale Ablage neu aufgebaut werden müssen.
pCloud läuft bei uns inzwischen einfach mit.
Und genau das empfinde ich als entspannt und zuverlässig.
Was bedeutet pCloud Lifetime eigentlich?
Der Begriff „Lifetime“ sollte sauber erklärt werden.
pCloud definiert einen Lifetime-Plan offiziell für die Lebenszeit des Kontoinhabers oder maximal 99 Jahre – je nachdem, was kürzer ist.
Für den normalen Familienalltag ist aber vor allem ein anderer Punkt wichtig:
Beim Lifetime-Modell zahlst du den gebuchten Speicher einmal.
Danach gibt es für diesen Lifetime-Speicher keine monatliche oder jährliche Speichergebühr.
Genau dieser Gedanke hat mir von Anfang an gefallen.
Denn unser Alltag besteht inzwischen aus genügend laufenden Kosten:
Streaming. Apps. Software. Handyverträge. Versicherungen. Andere Abos.
Jeder einzelne Betrag wirkt klein.
Zusammen summieren sich 5 Euro hier, 10 Euro dort und 15 Euro an anderer Stelle allerdings schnell.
pCloud Lifetime nimmt zumindest beim Cloudspeicher einen dieser laufenden Posten heraus.
Aber mehrere hundert Euro auf einmal?
Genau hier liegt wahrscheinlich die größte Hürde.
Ein Lifetime-Angebot wirkt auf den ersten Blick teuer.
Ein Cloud-Abo für 9,99 oder 10 Euro im Monat fühlt sich dagegen viel kleiner an.
Interessant wird die Rechnung allerdings, wenn wir nicht fragen:
Was kostet die Cloud diesen Monat?
Sondern:
Was kostet unsere Cloud während der nächsten 5, 10 oder 15 Jahre?
Beispiel: 10 Euro Cloudkosten pro Monat
120 €
600 €
1.200 €
1.800 €
Das ist bewusst nur eine einfache Beispielrechnung.
Tarife und Preise können sich verändern. Außerdem haben verschiedene Cloudangebote unterschiedliche Leistungen.
Die Rechnung zeigt aber sehr gut, warum man einen Lifetime-Preis nicht mit einem einzelnen Monatsbeitrag vergleichen sollte.
Zum Vergleich: Apples 2-TB-iCloud+-Tarif kostet in Deutschland aktuell 9,99 Euro pro Monat.
Das sind bei unverändertem Preis 119,88 Euro im Jahr.
Stand des genannten iCloud+-Preises: August 2026. Preise und Tarife können sich ändern.
Wann rechnet sich pCloud Lifetime?
Das kannst du für eure Familie ziemlich einfach überschlagen.
Nehmen wir nur als Rechenbeispiel an, ein passender Lifetime-Tarif würde
600 Euro einmalig
kosten und eure alternative Cloudlösung
120 Euro pro Jahr.
Rechenbeispiel
600 € ÷ 120 € pro Jahr = 5 Jahre
Nach rund fünf Jahren wäre der rechnerische Vergleichspunkt erreicht.
Danach würde ein unverändert weiterlaufendes Abo weitere Kosten verursachen.
Beim Lifetime-Tarif wäre die ursprüngliche Einmalzahlung dagegen bereits erfolgt.
Das bedeutet ausdrücklich nicht:
pCloud ist automatisch immer günstiger.
Vielmehr gilt:
Je länger du einen Cloudspeicher sowieso nutzen möchtest, desto interessanter kann eine Einmalzahlung werden.
Gerade bei Familien finde ich diese Perspektive wichtig.
Unsere Fotos, Videos und Dokumente brauchen wir schließlich nicht nur bis nächstes Jahr.
Passt pCloud Lifetime zu euch?
pCloud Lifetime könnte besonders interessant sein, wenn …
ihr euren Cloudspeicher viele Jahre nutzen möchtet
Fotos und Videos jedes Jahr mehr Speicher benötigen
ihr mehrere hundert Gigabyte oder einige Terabyte braucht
ihr laufende Cloud-Abos reduzieren möchtet
ihr unterschiedliche Geräte verwendet
ihr keinen eigenen NAS-Server betreiben möchtet
ihr einen festen digitalen Ort für eure Familie aufbauen wollt
Treffen mehrere Punkte auf euch zu?
Dann lohnt es sich, den aktuellen Lifetime-Preis einmal mit euren heutigen Cloudkosten zu vergleichen.
Warum ich keinen festen pCloud-Preis in diesen Beitrag schreibe
pCloud arbeitet regelmäßig mit unterschiedlichen Angeboten und Aktionen.
Deshalb bringt es wenig, wenn ich dir heute einen bestimmten Aktionspreis nenne und du diesen Beitrag erst einige Monate später liest.
Dann stimmt der Preis möglicherweise schon nicht mehr.
Sinnvoller ist für mich diese Reihenfolge:
1. Prüfe, wie viel Speicher ihr wirklich braucht.
2. Entscheide, ob ein Einzelkonto oder Family sinnvoller ist.
3. Schau dir den aktuellen Lifetime-Preis an.
4. Vergleiche ihn mit euren heutigen jährlichen Cloudkosten.
Damit bekommst du eine wesentlich ehrlichere Antwort als durch irgendeinen großen roten „70 % Rabatt“-Aufkleber.
Einzelkonto oder pCloud Family?
Wenn nur eine Person den Speicher nutzt, kann ein normaler pCloud-Lifetime-Tarif ausreichen.
Wenn ihr pCloud dagegen wirklich als Familie verwenden möchtet, wird der Family-Plan interessant.
pCloud Family ist aktuell für
bis zu fünf Nutzer
ausgelegt.
Jedes Familienmitglied hat einen eigenen privaten Bereich und der Speicher kann innerhalb des Family-Plans verteilt werden.
Das finde ich deutlich sinnvoller, als allen Familienmitgliedern einfach dasselbe Passwort für einen großen gemeinsamen Account zu geben.
Familie bedeutet nicht, dass jeder automatisch jede Datei sehen muss.
Ein gemeinsamer Ordner mit Reiseunterlagen? Klar.
Familienfotos? Natürlich.
Versicherungsunterlagen, auf die beide Eltern zugreifen sollen? Sinnvoll.
Persönliche Unterlagen eines Familienmitglieds dürfen trotzdem privat bleiben.
Genau diese Trennung aus
privat und gemeinsam
gefällt mir.
pCloud oder NAS: Darüber habe ich ebenfalls nachgedacht
Spätestens wenn mehrere Terabyte Daten zusammenkommen, landet man irgendwann bei der Frage:
Warum kaufe ich nicht einfach ein NAS für zuhause?
Ein NAS ist vereinfacht gesagt ein eigener Netzwerkspeicher.
Das kann eine sehr gute Lösung sein.
Technisch hätte ich mir ohne Probleme eines einrichten können.
Trotzdem habe ich mich bewusst dagegen entschieden.
Warum ein NAS nicht automatisch günstiger ist
Beim Preis solltest du nicht nur das NAS-Gehäuse betrachten.
- NAS-Gehäuse
- passende Festplatten
- für Ausfallsicherheit meist mehrere Festplatten
- Stromverbrauch
- Einrichtung und Wartung
- Updates und Benutzerverwaltung
- eine zusätzliche unabhängige Datensicherung
Denn auch ein NAS ist allein noch kein vollständiges Backup.
Bei Diebstahl, Brand, einem schweren Defekt oder anderen Problemen brauchst du für wichtige Daten weiterhin eine unabhängige zweite Sicherung.
Für die Lösung, die ich für uns aufgebaut hätte, war pCloud Lifetime deshalb nicht nur einfacher, sondern für uns auch wirtschaftlich attraktiver.
Der entscheidende Punkt war für mich aber nicht der Preis
Ein NAS aufzusetzen wäre technisch kein Problem für mich.
Auch Festplattenwechsel, Benutzerverwaltung und Zugriffsrechte könnte ich selbst übernehmen.
Irgendwann stellte sich für mich aber eine andere Frage:
Nur weil ich es kann – will ich es im Familienalltag auch dauerhaft betreiben?
Meine Antwort war: eigentlich nicht.
Unsere Fotos und Dokumente möchte ich ordentlich speichern.
Daraus soll aber kein eigenes IT-Projekt werden.
NAS passt eher, wenn …
- du maximale Hardwarekontrolle möchtest
- du gerne Technik selbst betreibst
- du sehr viel lokalen Speicher brauchst
- du Backup und Wartung selbst organisierst
pCloud passt eher, wenn …
- es einfach funktionieren soll
- du keinen eigenen Server möchtest
- du von überall zugreifen willst
- du weniger laufende Technikarbeit möchtest
Deshalb würde ich auch nicht sagen:
pCloud ist grundsätzlich besser als ein NAS.
Die bessere Frage lautet:
Welche Lösung passt besser zu unserem Alltag?
Für uns lautet die Antwort:
pCloud.
pCloud oder iCloud: Warum wir nicht einfach bei Apple geblieben sind
Wir nutzen selbst auch Apple-Geräte.
Und ich finde iCloud keineswegs schlecht.
Im Gegenteil.
Wenn eure Familie fast vollständig aus iPhones, iPads und Macs besteht und ihr vor allem möchtet, dass Fotos, Gerätesicherungen und Dateien möglichst nahtlos funktionieren, ist iCloud+ sehr bequem.
Deshalb würde ich niemandem pauschal sagen:
Du musst von iCloud zu pCloud wechseln.
Für uns war langfristig aber etwas anderes wichtiger.
Ich wollte einen eigenständigen digitalen Speicherort.
Nicht unsere Apple-Cloud. Sondern unsere Familien-Cloud.
Unabhängiger davon, welches Smartphone oder welchen Computer wir gerade benutzen.
Familien verändern sich – und Geräte ebenfalls.
Heute nutzt vielleicht jeder ein iPhone.
In ein paar Jahren kann trotzdem ein Android-Gerät dazukommen.
Vielleicht läuft auf einem Computer Windows und auf einem anderen macOS.
Genau deshalb gefällt mir, dass unsere zentrale Dateiablage nicht an einen einzigen Gerätehersteller gebunden ist.
Wo liegen meine Daten bei pCloud?
Auch das ist ein Punkt, den du bei der Einrichtung bewusst prüfen solltest.
pCloud bietet aktuell zwei Datenregionen an:
- Europäische Union: Luxemburg
- USA: Dallas, Texas
Die Datenregion lässt sich bei der Kontoerstellung auswählen.
Ein späterer Wechsel ist möglich, kann laut pCloud aber kostenpflichtig sein.
Mein Tipp:
Wenn euch der Datenstandort wichtig ist, schaut euch diese Einstellung direkt bei der Registrierung bewusst an und klickt nicht einfach alles weiter.
Und wie sieht es mit Verschlüsselung aus?
Beim Thema Verschlüsselung lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen.
Zusätzlich zum normalen Cloudspeicher bietet pCloud mit
pCloud Encryption
eine clientseitige Zero-Knowledge-Verschlüsselung für ausgewählte Dateien an.
Vereinfacht gesagt werden diese Dateien bereits auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden.
Der Schlüssel bleibt dabei beim Nutzer.
Diese zusätzliche Verschlüsselung ist nicht automatisch Bestandteil jedes Angebots.
Prüfe deshalb beim jeweiligen Tarif genau, was tatsächlich enthalten ist.
Was ich an pCloud nach mehreren Jahren besonders schätze
1. Ruhe
Wir müssen nicht ständig neu über unseren Cloudanbieter entscheiden.
2. Verlässlichkeit
Unsere persönliche Erfahrung über mehrere Jahre ist sehr positiv.
3. Gerätefreiheit
Unsere Dateiablage hängt nicht an einem einzelnen Gerätehersteller.
4. Verständliche Ordner
Gerade Dokumente lassen sich klassisch und nachvollziehbar organisieren.
5. Einmalzahlung
Lifetime nimmt einen weiteren laufenden Kostenpunkt aus unserem Alltag.
6. Ein fester Ort
Unsere wichtigen Dateien liegen nicht mehr diffus „irgendwo in irgendeiner Cloud“.
Ist pCloud perfekt? Nein.
Und genau das gehört für mich zu einem ehrlichen Erfahrungsbericht dazu.
Ich nutze pCloud gerne und würde es wieder kaufen.
Trotzdem gibt es Punkte, die du vor einer größeren Lifetime-Zahlung kennen solltest.
1. Die Einmalzahlung tut erstmal weh
9,99 Euro im Monat fühlen sich kleiner an als mehrere hundert Euro auf einmal – selbst wenn die Einmalzahlung langfristig günstiger werden kann.
Deshalb würde ich einen Lifetime-Tarif nicht kaufen, wenn die Ausgabe euch finanziell gerade belastet.
Cloudspeicher soll euren Alltag entspannter machen und nicht dafür sorgen, dass ihr euch an anderer Stelle Gedanken um das Geld machen müsst.
2. Lifetime bedeutet nicht risikofrei
Niemand weiß, wie der Cloudmarkt in zehn oder zwanzig Jahren aussieht.
Unternehmen, Produkte und Technik können sich verändern.
Deshalb würde ich pCloud Lifetime nicht nur kaufen, weil gerade ein großer Rabatt angezeigt wird.
Sinnvoll ist die Einmalzahlung aus meiner Sicht vor allem dann, wenn die Lösung heute wirklich zu euch passt und ihr sie voraussichtlich viele Jahre nutzen möchtet.
3. pCloud ersetzt nicht automatisch ein vollständiges Backup
Das ist mir besonders wichtig.
Nur weil Dateien in einer Cloud liegen, bedeutet das nicht automatisch, dass nichts mehr passieren kann.
Für besonders wichtige Familienfotos und Dokumente gilt für mich:
Wichtige Daten gehören nicht ausschließlich an einen einzigen Ort.
pCloud ist bei uns ein zentraler Baustein der digitalen Ablage.
Unersetzliche Dateien würde ich trotzdem zusätzlich unabhängig sichern.
4. Für reine Apple-Familien kann iCloud einfacher sein
Wenn bei euch wirklich alles von Apple kommt und ihr maximale Integration möchtet, kann iCloud+ schlicht bequemer sein.
pCloud ist für mich die bewusstere und eigenständigere Lösung.
Allerdings bedeutet das auch, dass ihr eure Struktur zunächst bewusst aufbauen müsst.
5. Microsoft 365 kann wirtschaftlich attraktiver sein
Wenn ihr Word, Excel, PowerPoint und andere Microsoft-Dienste ohnehin intensiv verwendet, sollte Microsoft 365 Family nicht nur nach dem enthaltenen Speicher beurteilt werden.
Dort kauft ihr schließlich nicht einfach nur Cloudspeicher, sondern ein ganzes Softwarepaket.
In so einem Fall kann Microsoft 365 für eure Familie das bessere Gesamtpaket sein.
Deshalb gilt auch hier:
Nicht nur Gigabyte vergleichen.
Schau darauf, was ihr als Familie wirklich nutzt.
Für wen lohnt sich pCloud Lifetime aus meiner Sicht?
Ich würde pCloud Lifetime besonders genau ansehen, wenn du bei mehreren dieser Aussagen innerlich nickst:
- Wir brauchen dauerhaft viel Speicher.
- Unsere Fotos und Videos werden jedes Jahr mehr.
- Wir möchten wichtige Dokumente langfristig ordentlich ablegen.
- Wir verwenden unterschiedliche Geräte.
- Wir möchten nicht vollständig von Apple, Google oder Microsoft abhängig sein.
- Wir möchten laufende Cloud-Abos reduzieren.
- Wir denken bei unserer Dateiablage eher in Jahren als in Monaten.
- Wir wollen keinen eigenen Server zuhause betreiben.
- Wir möchten private und gemeinsame Daten sinnvoll trennen.
- Wir wollen eine Lösung, die im Alltag einfach funktioniert.
Je mehr davon auf euch zutrifft, desto interessanter finde ich pCloud Lifetime.
Für wen würde ich pCloud Lifetime eher nicht empfehlen?
Ich würde noch warten oder eine andere Lösung wählen, wenn:
- ihr nur sehr wenig zusätzlichen Speicher braucht
- ihr pCloud noch überhaupt nicht ausprobiert habt
- ihr nicht wisst, ob ihr die Lösung langfristig nutzen möchtet
- euch die Einmalzahlung finanziell belastet
- ihr ausschließlich Apple-Geräte nutzt und mit iCloud völlig zufrieden seid
- ihr Microsoft 365 ohnehin wegen Office benötigt
- ihr maximale Kontrolle über eigene Hardware möchtet
- ihr gerne ein eigenes NAS-System betreibt
Dann kann eine andere Lösung sinnvoller sein.
Und das ist völlig in Ordnung.
Die beste Cloud ist nicht die mit der längsten Funktionsliste. Die beste Cloud ist die, die zu eurem Familienalltag passt.
Mein persönliches Fazit nach mehreren Jahren pCloud
Wenn ich an unsere Zeit vor pCloud zurückdenke, war das Problem eigentlich nie das völlige technische Chaos.
Es war eher dieses diffuse Gefühl:
Hier ist etwas. Dort liegt etwas. iCloud läuft auch noch. HiDrive hatten wir ebenfalls. Auf irgendeinem Gerät liegen noch Dateien.
Und immer wieder die Frage:
Wo wollen wir eigentlich langfristig hin?
Diese Frage ist heute weitgehend weg.
Inzwischen nutzen wir pCloud als festen Bestandteil unserer Ablage.
Das System steht und wir wissen, wie es funktioniert.
Gleichzeitig müssen wir nicht jedes Jahr wieder neu entscheiden, ob wir für denselben Speicher weiterbezahlen möchten.
Das fühlt sich erstaunlich gut an.
Würde ich pCloud Lifetime heute wieder kaufen?
Ja.
Nicht, weil pCloud alles besser kann als jeder andere Anbieter.
Das kann es nicht.
Ich würde es wieder kaufen, weil das Gesamtpaket für uns passt.
Die Bedienung ist verständlich.
Auf unseren Geräten funktioniert der Zugriff zuverlässig.
Gleichzeitig können wir unsere Daten sinnvoll organisieren und bleiben unabhängiger von einem einzelnen Geräte-Ökosystem.
Durch Lifetime haben wir außerdem das Gefühl:
Dieses Thema ist für uns erstmal erledigt.
Vielleicht beschreibt genau das unsere Erfahrung mit pCloud besser als jede technische Tabelle:
Einfach. Entspannt. Zuverlässig.
Keine Technik, über die ich ständig nachdenken möchte.
Sondern Technik, die uns im Hintergrund hilft.
Und genau so sollte es aus meiner Sicht im Familienalltag sein.
Mein Tipp, bevor du pCloud Lifetime kaufst
Kauf nicht einfach den größten Tarif, nur weil gerade ein hoher Rabatt angezeigt wird.
Stell dir vorher vier Fragen:
1. Wie viel Speicher brauchen wir heute?
Schau nicht nur auf euren heutigen Verbrauch. Fotos und besonders Videos werden in den nächsten Jahren wahrscheinlich mehr Speicher benötigen.
2. Wie viele Personen sollen pCloud nutzen?
Wenn mehrere Familienmitglieder eigene Bereiche brauchen, kann Family sinnvoller sein als ein Einzelkonto.
3. Möchten wir pCloud wirklich langfristig nutzen?
Lifetime wird umso interessanter, je länger ihr die Lösung verwendet.
4. Was zahlen wir heute für Cloudspeicher?
Multipliziere eure jährlichen Kosten einmal mit fünf und mit zehn. Diese einfache Rechnung verändert den Blick auf eine Einmalzahlung häufig deutlich.
Nächster Schritt
pCloud Lifetime selbst in Ruhe prüfen
Wenn du nach diesem Beitrag das Gefühl hast:
„Das könnte genau die Lösung sein, die wir gesucht haben“,
dann schau dir als Nächstes die aktuell verfügbaren Tarife an.
Achte dabei nicht nur auf einen möglichen Rabatt.
Schau auf:
- Speichergröße
- Einzel- oder Family-Tarif
- enthaltene Funktionen
- mögliche Zusatzleistungen
- den tatsächlichen Endpreis
Dann kannst du in Ruhe entscheiden.
Noch nicht sicher?
Dann musst du jetzt nichts kaufen.
Lies lieber dort weiter, wo eure größte offene Frage liegt.
Häufige Fragen zu pCloud Lifetime
Lifetime und Kosten
Ist pCloud Lifetime wirklich lebenslang?
pCloud definiert Lifetime als die Lebenszeit des Kontoinhabers beziehungsweise maximal 99 Jahre – je nachdem, was kürzer ist.
Muss ich bei pCloud Lifetime wirklich nur einmal bezahlen?
Für den gebuchten Lifetime-Speicher handelt es sich um eine Einmalzahlung.
Zusätzliche Produkte oder Erweiterungen können davon unabhängig kostenpflichtig sein.
Prüfe deshalb beim Kauf immer genau, was im jeweiligen Angebot enthalten ist.
Lohnt sich pCloud Lifetime finanziell?
Das hängt vom aktuellen Lifetime-Preis, eurem Speicherbedarf und der geplanten Nutzungsdauer ab.
Je länger du normalerweise ein kostenpflichtiges Cloud-Abo verwenden würdest, desto interessanter kann eine Einmalzahlung werden.
Wie berechne ich, wann sich Lifetime rechnet?
Teile den aktuellen Lifetime-Preis durch eure heutigen jährlichen Cloudkosten.
Kostet ein Lifetime-Tarif beispielsweise 600 Euro und zahlt ihr bisher 120 Euro im Jahr, liegt der rechnerische Vergleichspunkt bei ungefähr fünf Jahren.
Familie, Geräte und Datenstandort
Wie viele Personen können pCloud Family nutzen?
pCloud Family ist aktuell für bis zu fünf einzelne Nutzerkonten ausgelegt.
Die Familienmitglieder erhalten eigene private Bereiche und der verfügbare Speicher kann innerhalb des Family-Plans verteilt werden.
Kann ich pCloud auf iPhone, Android, Mac und Windows nutzen?
Ja.
Genau diese plattformübergreifende Nutzung ist aus meiner Sicht einer der großen Vorteile für Familien mit gemischten Geräten.
Kann ich meine pCloud-Daten in Europa speichern?
Ja.
pCloud bietet aktuell eine EU-Datenregion in Luxemburg an.
Bei der Registrierung kannst du die gewünschte Datenregion auswählen.
Vergleich und Kaufentscheidung
Ist pCloud Lifetime besser als iCloud+?
Nicht grundsätzlich.
iCloud+ ist besonders bequem, wenn eure Familie fast ausschließlich Apple-Geräte nutzt.
pCloud finde ich besonders interessant, wenn ihr einen eigenständigeren, geräteübergreifenden Speicherort aufbauen und laufende Cloudkosten reduzieren möchtet.
Ist pCloud besser als ein NAS?
Auch das lässt sich nicht pauschal beantworten.
Ein NAS bietet mehr Kontrolle über die eigene Hardware.
Dafür musst du Hardware kaufen, das System selbst betreiben und eine unabhängige Datensicherung organisieren.
Für uns persönlich ist pCloud die einfachere Lösung.
Kann ich pCloud vor einer Lifetime-Zahlung ausprobieren?
Ja.
Wenn du noch unsicher bist, würde ich pCloud zunächst ausprobieren und erst danach über eine größere Lifetime-Zahlung entscheiden.
Würdest du pCloud Lifetime selbst wieder kaufen?
Ja.
Wir nutzen pCloud seit Jahren intensiv und würden uns aus heutiger Sicht wieder dafür entscheiden.
Nicht, weil pCloud perfekt ist, sondern weil es für unseren Familienalltag sehr gut funktioniert.
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