Cloudspeicher Kosten für Familien wirken auf den ersten Blick überschaubar. 2,99 Euro im Monat hier, 9,99 Euro dort – das klingt zunächst nach keinem großen Unterschied.
Familien speichern ihre Fotos, Videos und wichtigen Dokumente jedoch nicht für drei Monate. Diese Daten begleiten sie über viele Jahre, und gleichzeitig wächst der benötigte Speicher meistens immer weiter.
Deshalb reicht es nicht, nur die aktuellen Monatspreise miteinander zu vergleichen.
Die spannendere Frage lautet: Was kostet Cloudspeicher für eine Familie tatsächlich über 3, 5 oder 10 Jahre?
Für diesen Vergleich wurden deshalb vier typische Speichergrößen betrachtet:
- 200 GB
- 500 GB
- 1 TB
- 2 TB
Verglichen werden:
- Apple iCloud+
- Google One beziehungsweise Google AI
- pCloud Family
- Microsoft 365 Family mit OneDrive
Besonders interessant ist dabei die Frage:
Ab wann kann sich ein Lifetime-Tarif gegenüber einem klassischen Cloud-Abo rechnerisch lohnen?
Wenn du nicht nur die Preise, sondern außerdem Funktionen, Familienfreigaben und Alltagstauglichkeit vergleichen möchtest, findest du dazu den ausführlichen Cloud Vergleich 2026 für Familien.
Preisstand und Berechnung: 27. August 2026.
Hinweis: Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas kaufst, erhält Cloudspeicher-Familie gegebenenfalls eine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.
Cloudspeicher Kosten für Familien: Das Wichtigste in Kürze
Wer dauerhaft mit 200 GB auskommt, fährt mit einem kleinen Abo aktuell sehr günstig.
Sobald eine Familie jedoch mehr als 200 GB benötigt, verändert sich die Rechnung. Denn nicht jeder Anbieter bietet Zwischengrößen wie 500 GB oder 1 TB an.
Eine Familie mit beispielsweise 600 GB Daten benötigt bei Apple bereits einen 2-TB-Tarif. Auch bei Google muss dann die nächstgrößere passende Speicherstufe gewählt werden.
Dadurch können die Cloudspeicher Kosten für Familien über mehrere Jahre deutlich steigen.
Bei pCloud kommt außerdem ein weiterer Unterschied hinzu: Statt ausschließlich laufender Gebühren gibt es Lifetime-Tarife mit einer einmaligen Zahlung.
Unter den aktuell betrachteten Preisen wird eine solche Einmalzahlung bei einem Speicherbedarf in Richtung 2 TB nach gut vier Jahren rechnerisch interessant. Dennoch bedeutet das nicht automatisch, dass Lifetime für jede Familie die beste Lösung ist.
So wurde der Kostenvergleich berechnet
Dieser Vergleich stellt nicht einfach Tarife mit möglichst ähnlichen Namen nebeneinander. Stattdessen steht der tatsächliche Speicherbedarf im Mittelpunkt.
Die entscheidende Frage lautet daher:
Welchen kleinsten verfügbaren Tarif muss eine Familie buchen, damit ihr tatsächlicher Speicherbedarf abgedeckt ist?
Ein Beispiel:
Benötigt eine Familie 500 GB Speicher, reichen 200 GB nicht mehr. Deshalb wird bei Apple bereits der 2-TB-Tarif notwendig, weil zwischen 200 GB und 2 TB aktuell keine weitere reguläre iCloud+-Stufe angeboten wird.
Auch bei Google reicht ein kleinerer Tarif nicht aus, sobald der tatsächliche Speicherbedarf darüberliegt. Für den Vergleich wird daher jeweils die kleinste aktuell angebotene Tarifstufe verwendet, die den benötigten Speicher mindestens abdeckt.
Genau diese Sprünge werden in einem reinen Vergleich der Monatspreise schnell übersehen. Langfristig können sie jedoch einen erheblichen Unterschied machen.
Die verwendeten Cloud-Tarife
| Anbieter | Tarif | Preis für die Berechnung |
|---|---|---|
| Apple iCloud+ | 200 GB | 2,99 €/Monat |
| Apple iCloud+ | 2 TB | 9,99 €/Monat |
| Google One | 200 GB | 2,99 €/Monat bzw. 29,99 €/Jahr |
| 2 TB | 9,99 €/Monat | |
| pCloud Family | 2 TB Lifetime | 595 USD einmalig |
| Microsoft 365 Family | bis zu 6 × 1 TB | 129 €/Jahr |
Wichtig bei pCloud: Die pCloud-Seite weist den Family-2-TB-Lifetime-Tarif zum Zeitpunkt dieser Berechnung mit 595 USD aus.
Für diesen Kostenvergleich wurde der Betrag mit dem Wechselkurs vom 27. August 2026 in Euro umgerechnet. Dadurch ergeben sich rund 511 Euro.
Der tatsächliche Endbetrag kann sich allerdings durch Wechselkursschwankungen und mögliche Gebühren des Zahlungsanbieters verändern. Entscheidend ist deshalb immer der Preis, der beim Kauf tatsächlich angezeigt wird.
Die normalen Individual-Tarife von pCloud unterscheiden sich außerdem vom Family-Angebot. Eine ausführliche Einordnung findest du unter pCloud Kosten 2026: Welcher Tarif lohnt sich?
→ Aktuelle pCloud Tarife und Lifetime-Angebote ansehen*
Cloudspeicher Kosten für Familien bei 200 GB
200 GB können ausreichen, wenn hauptsächlich Fotos und Dokumente gespeichert werden, nur wenige größere Videos hinzukommen und der Speicher regelmäßig kontrolliert wird.
Apple und Google bieten für diese Größenordnung passende Tarife. Deshalb ist der Einstieg zunächst vergleichsweise günstig.
Kosten über 3, 5 und 10 Jahre
| Anbieter | Gebuchter Tarif | 3 Jahre | 5 Jahre | 10 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Google One | 200 GB | ca. 90 € | ca. 150 € | ca. 300 € |
| iCloud+ | 200 GB | ca. 108 € | ca. 179 € | ca. 359 € |
| pCloud Family | 2 TB Lifetime | ca. 511 € einmalig | ca. 511 € | ca. 511 € |
| Microsoft 365 Family | bis zu 6 × 1 TB | 387 € | 645 € | 1.290 € |
Bei 200 GB gewinnt das kleine Abo
Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig.
Wer wirklich dauerhaft mit 200 GB auskommt, fährt mit Google One oder iCloud+ deutlich günstiger als mit einem großen Lifetime-Familientarif.
Bei Google One entstehen mit dem hier verwendeten Jahrespreis nach zehn Jahren nur rund 300 Euro Kosten. Bei iCloud+ sind es dagegen rund 359 Euro.
Die rund 511 Euro für pCloud Family wären für diesen Speicherbedarf zunächst zu viel bezahlt – auch wenn dort bereits 2 TB zur Verfügung stehen.
Rein rechnerisch würde pCloud Family gegenüber Google One mit 200 GB deshalb erst nach ungefähr 17 Jahren günstiger werden.
Allerdings lautet die wichtigere Frage:
Bleibt eine Familie tatsächlich über viele Jahre unter 200 GB?
Gerade Videos können den Speicherverbrauch nämlich schnell deutlich erhöhen.
Cloudspeicher Kosten für Familien bei 500 GB
Bei 500 GB verändert sich die Rechnung deutlich.
200 GB reichen nun nicht mehr. Deshalb wird bei Apple bereits der 2-TB-Tarif notwendig. Auch bei Google muss für diesen Vergleich eine Tarifstufe gewählt werden, die mindestens 500 GB abdeckt.
Kosten für mindestens 500 GB
| Anbieter | Verwendeter Tarif | 3 Jahre | 5 Jahre | 10 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 2 TB | ca. 360 € | ca. 599 € | ca. 1.199 € | |
| iCloud+ | 2 TB | ca. 360 € | ca. 599 € | ca. 1.199 € |
| pCloud Family | 2 TB Lifetime | ca. 511 € einmalig | ca. 511 € | ca. 511 € |
| Microsoft 365 Family | bis zu 6 × 1 TB | 387 € | 645 € | 1.290 € |
Jetzt wird der Unterschied deutlich sichtbar.
Nach drei Jahren sind Apple und Google zwar noch günstiger als die einmalige pCloud-Zahlung. Nach fünf Jahren verändert sich das Bild jedoch bereits:
- Google: rund 599 Euro
- iCloud+: rund 599 Euro
- pCloud Family: rund 511 Euro einmalig
Der entscheidende Punkt ist dabei nicht, dass die Familie plötzlich 2 TB benötigt.
Vielmehr ist der Tarifsprung das Problem.
Vielleicht werden tatsächlich nur 500 oder 600 GB benötigt. Trotzdem muss die nächstgrößere passende Tarifstufe bezahlt werden.
Cloudspeicher Kosten für Familien bei 1 TB
1 TB ist für Familien keineswegs unrealistisch, denn über Jahre sammeln sich zahlreiche Daten an.
Dazu gehören unter anderem:
- Smartphonefotos
- Videos
- Schul- und Kita-Unterlagen
- gescannte Dokumente
- Dateien verschiedener Smartphones
- Computer- und Tablet-Daten
Bei Apple reicht für diesen Bedarf weiterhin nur der 2-TB-Tarif.
Auch bei Google wird in der hier verwendeten Tarifstruktur eine Speicherstufe benötigt, die mindestens 1 TB umfasst.
pCloud Family bietet ebenfalls 2 TB. Microsoft 365 Family stellt dagegen jedem Familienmitglied einen eigenen Speicherbereich mit maximal 1 TB bereit.
Kosten für mindestens 1 TB
| Anbieter | Verwendeter Tarif | 3 Jahre | 5 Jahre | 10 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 2 TB | ca. 360 € | ca. 599 € | ca. 1.199 € | |
| iCloud+ | 2 TB | ca. 360 € | ca. 599 € | ca. 1.199 € |
| pCloud Family | 2 TB Lifetime | ca. 511 € einmalig | ca. 511 € | ca. 511 € |
| Microsoft 365 Family | 1 TB pro Person | 387 € | 645 € | 1.290 € |
Zwischen einem tatsächlichen Bedarf von 500 GB und 1 TB verändert sich bei Apple, Google und pCloud in diesem Vergleich also kaum etwas, weil die benötigte Tarifstufe dieselbe bleibt.
Cloudspeicher Kosten für Familien bei 2 TB
Bei 2 TB lassen sich Apple, Google und pCloud besonders gut miteinander vergleichen, weil die angebotene Gesamtspeichergröße nun weitgehend übereinstimmt.
Kosten über 3, 5 und 10 Jahre
| Anbieter | Tarif | 3 Jahre | 5 Jahre | 10 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 2 TB | ca. 360 € | ca. 599 € | ca. 1.199 € | |
| iCloud+ | 2 TB | ca. 360 € | ca. 599 € | ca. 1.199 € |
| pCloud Family | 2 TB Lifetime | ca. 511 € einmalig | ca. 511 € | ca. 511 € |
| Microsoft 365 Family | 1 TB pro Person | 387 € | 645 € | 1.290 € |
Bei Microsoft ist allerdings Vorsicht nötig: Microsoft 365 Family bietet nicht einen gemeinsamen Speicherpool mit 6 TB. Stattdessen können bis zu sechs Personen jeweils maximal 1 TB nutzen.
Ein Familienbedarf von insgesamt 2 TB kann damit grundsätzlich abgedeckt werden, allerdings nur verteilt auf mindestens zwei Konten.
Ein einzelnes Familienmitglied kann daher nicht einfach 2 TB aus dem Family-Tarif für das eigene OneDrive-Konto verwenden.

Ab wann wird pCloud Lifetime rechnerisch interessant?
Für den Break-even wird der aktuelle pCloud-Family-Preis von 595 USD zunächst in Euro umgerechnet.
Beim Wechselkurs vom 27. August 2026 ergeben sich daraus rund 511 Euro.
Apple iCloud+ mit 2 TB beziehungsweise der hier betrachtete Google-Tarif mit 2 TB kosten dagegen rund:
9,99 € × 12 Monate = 119,88 € pro Jahr
Damit lautet die Rechnung:
511 € ÷ 119,88 € ≈ 4,3 Jahre
Der rechnerische Break-even liegt folglich aktuell bei ungefähr:
4 Jahren und 3 Monaten.
Ab diesem Zeitpunkt hat die einmalige Zahlung ungefähr die Höhe erreicht, die bei einem 9,99-Euro-Monatsabo bis dahin angefallen wäre.

Nach zehn Jahren sieht die Rechnung bei unveränderten Preisen dagegen so aus:
| Modell | Kosten nach 10 Jahren |
|---|---|
| 9,99-€-Monatsabo | ca. 1.199 € |
| pCloud Family 2 TB Lifetime | ca. 511 € einmalig |
| Rechnerische Differenz | ca. 688 € |
Das ist ein deutlicher Unterschied.
Allerdings gilt diese Rechnung nur unter mehreren Annahmen:
- Der Speicherbedarf bleibt innerhalb des gewählten Tarifs.
- Die heutigen Abopreise verändern sich nicht.
- pCloud kann über den gesamten Zeitraum genutzt werden.
- Der Wechselkurs zum Kaufzeitpunkt liegt ungefähr auf dem hier verwendeten Niveau.
Der Break-even ist deshalb eine rechnerische Orientierung und keine Garantie.
Wenn du pCloud Lifetime nicht nur mathematisch, sondern auch aus praktischer Sicht bewerten möchtest, findest du dazu meine ausführlichen pCloud Lifetime Erfahrungen.
Lifetime ist für euch rechnerisch interessant?
Dann lohnt sich ein Blick auf den aktuell angebotenen pCloud-Familientarif. Prüfe dabei jedoch immer den tatsächlichen Preis im Checkout, da Lifetime-Angebote und Wechselkurse variieren können.
Warum Microsoft OneDrive nicht 1:1 vergleichbar ist
Microsoft 365 Family wirkt auf den ersten Blick wie der Speichersieger:
- 129 Euro pro Jahr
- bis zu sechs Personen
- jeweils 1 TB OneDrive
- theoretisch insgesamt bis zu 6 TB
Dabei gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied:
6 × 1 TB ist nicht dasselbe wie ein gemeinsamer Speicherpool mit 6 TB.
Jede Person erhält nämlich einen eigenen 1-TB-Bereich.
Wenn eine Person bereits 1 TB belegt hat und weitere 300 GB benötigt, können die freien 800 GB eines anderen Familienmitglieds deshalb nicht einfach dem ersten Konto zugeschlagen werden.
Bei pCloud Family lässt sich der Family-Speicher dagegen auf einzelne Nutzer verteilen. Wie der Familientarif aufgebaut ist und wann er sinnvoll sein kann, erkläre ich ausführlicher im Beitrag pCloud Family 2026.
Auch Apple und Google verfolgen bei ihrer Familienfreigabe wiederum ein anderes Konzept als Microsoft.
Bei Microsoft bezahlt man nicht nur für Cloudspeicher
Ein weiterer Punkt gehört ebenfalls zu einem fairen Vergleich:
Microsoft 365 Family beinhaltet neben OneDrive unter anderem auch:
- Word
- Excel
- PowerPoint
- Outlook
- OneNote
- weitere Microsoft-365-Funktionen
Wer diese Programme ohnehin benötigt, sollte deshalb nicht den gesamten Jahrespreis ausschließlich dem Cloudspeicher zurechnen.
Für eine Familie, die Microsoft 365 sowieso abonnieren würde, kann OneDrive daher wirtschaftlich sehr attraktiv sein.
Wer dagegen ausschließlich einen möglichst einfachen zentralen Speicher für Familienfotos sucht, bewertet das Angebot wahrscheinlich anders.
Was die Cloudspeicher Kosten für Familien besonders beeinflusst
Der aktuelle Speicherbedarf allein sagt wenig darüber aus, welcher Tarif langfristig sinnvoll ist. Deshalb sollte zusätzlich berücksichtigt werden, wie schnell der Speicherbedarf wächst.
Ein einfaches Beispiel:
Eine Familie nutzt heute bereits 180 GB Speicher. Jedes Jahr kommen durchschnittlich weitere 80 GB durch neue Fotos und Videos hinzu.
| Zeitpunkt | Speicherbedarf |
|---|---|
| Heute | 180 GB |
| nach 1 Jahr | 260 GB |
| nach 3 Jahren | 420 GB |
| nach 5 Jahren | 580 GB |
| nach 10 Jahren | 980 GB |

Auf den ersten Blick könnte für diese Familie heute ein 200-GB-Tarif ausreichen.
Schon nach einem Jahr wäre diese Entscheidung jedoch überholt.
Das eigentliche Problem lautet deshalb nicht:
„Wie viel Speicher brauche ich heute?“
Sondern:
„Wie viel Speicher werde ich in fünf oder zehn Jahren wahrscheinlich brauchen?“
Gerade bei Familienfotos und Videos macht dieser Unterschied viel aus, weil der Speicherbedarf kontinuierlich weiterwächst.
200 GB, 500 GB, 1 TB oder 2 TB – was ist wirtschaftlich interessant?
200 GB: Das kleine Abo gewinnt
Wer langfristig mit 200 GB auskommt, fährt aktuell mit einem kleinen Google-One- oder iCloud+-Abo sehr günstig.
Eine größere Lifetime-Lösung lohnt sich daher allein aus Kostengründen zunächst nicht.
500 GB: Der Tarifsprung verändert die Rechnung
Ab mehr als 200 GB werden dagegen die Tarifstufen entscheidend.
Wer beispielsweise 500 oder 600 GB benötigt, kann bereits in eine deutlich größere Tarifstufe rutschen.
Deshalb lohnt sich ab diesem Bereich der Blick auf fünf oder zehn Jahre.
1 TB: Langfristige Planung wird wichtig
Bei rund 1 TB geht es meist nicht mehr nur um ein kurzfristiges Speicherproblem.
Vielmehr entsteht hier bereits ein langfristiges digitales Familienarchiv.
Deshalb sollte nicht nur der heutige Preis, sondern außerdem das erwartete Speicherwachstum berücksichtigt werden.
2 TB: Lifetime wird rechnerisch interessant
Bei einem tatsächlichen Speicherbedarf in Richtung 2 TB wird die Einmalzahlung dagegen deutlich interessanter.
Mit dem aktuell ausgewiesenen pCloud-Preis und dem verwendeten Wechselkurs liegt der Break-even gegenüber einem 9,99-Euro-Monatsabo bei ungefähr 4,3 Jahren.
Die günstigste Cloud ist nicht automatisch die beste
Cloudspeicher Kosten für Familien sind nur ein Teil der Entscheidung.
Mindestens genauso wichtig sind deshalb Fragen wie:
- Nutzt die Familie hauptsächlich iPhones oder Android-Geräte?
- Sollen mehrere Familienmitglieder automatisch Fotos hochladen?
- Braucht jede Person einen eigenen privaten Bereich?
- Soll es ein gemeinsames Familienarchiv geben?
- Wie einfach funktioniert die automatische Fotosicherung?
- Können versehentlich gelöschte Dateien wiederhergestellt werden?
- Wie einfach lassen sich die Daten später wieder exportieren?
- Funktioniert die Lösung mit Windows und Mac?
- Wie viel technische Pflege soll im Alltag notwendig sein?
Eine Familie, die vollständig im Apple-Ökosystem lebt, kann mit iCloud+ beispielsweise einen Komfortgewinn haben, der einen möglichen Preisunterschied rechtfertigt.
Wer Google Fotos bereits intensiv verwendet, bewertet Google dagegen wahrscheinlich anders.
Wer laufende Speicherabos möglichst vermeiden möchte, kann wiederum bei einem Lifetime-Modell landen.
Besonders wenn in einer Familie iPhones und Android-Geräte gleichzeitig genutzt werden, lohnt sich außerdem der Beitrag Cloud für iPhone und Android: Welche passt zu Familien?
Lifetime bedeutet nicht automatisch risikofrei
Ein Lifetime-Tarif klingt attraktiv: einmal bezahlen und anschließend keine regelmäßige Speicherrechnung mehr.
Trotzdem bleibt ein wichtiger Punkt.
Wer heute eine größere Einmalzahlung leistet, vertraut darauf, dass der Anbieter seine Leistung auch langfristig erbringen kann.
Niemand kann allerdings seriös garantieren, wie ein einzelnes Cloudunternehmen in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren aufgestellt sein wird.
Ein Lifetime-Tarif beseitigt zwar laufende Abokosten. Allerdings verschwinden dadurch nicht automatisch alle technischen oder unternehmerischen Risiken.
Unersetzbare Familienfotos sollten deshalb niemals ausschließlich an einem einzigen Speicherort liegen.
Cloudspeicher kann somit ein wichtiger Bestandteil einer Sicherungsstrategie sein. Er ersetzt jedoch kein unabhängiges Backup.
Cloudspeicher Kosten für Familien auf einen Blick
Wenn mindestens 500 GB Speicher benötigt werden und deshalb bei Apple oder Google eine entsprechend große Tarifstufe notwendig wird, ergibt sich mit den hier verwendeten Preisen folgende Langzeitrechnung:
| Anbieter | 3 Jahre | 5 Jahre | 10 Jahre |
|---|---|---|---|
| Google 2 TB | ca. 360 € | ca. 599 € | ca. 1.199 € |
| iCloud+ 2 TB | ca. 360 € | ca. 599 € | ca. 1.199 € |
| pCloud Family 2 TB Lifetime | ca. 511 € einmalig | ca. 511 € | ca. 511 € |
| Microsoft 365 Family | 387 € | 645 € | 1.290 € |
Hinweis: Bei Microsoft handelt es sich um 1 TB pro Person und nicht um einen frei nutzbaren gemeinsamen Speicherpool. Der pCloud-Eurobetrag ist dagegen eine Umrechnung des aktuell in USD ausgewiesenen Preises und kann sich deshalb mit dem Wechselkurs verändern.
Welche Lösung kann zu welcher Familie passen?
Google kann interessant sein, wenn …
Google Fotos und Android bereits intensiv genutzt werden, zunächst wenig Speicher benötigt wird oder Flexibilität wichtiger ist als eine größere Einmalzahlung.
iCloud+ kann interessant sein, wenn …
die Familie stark im Apple-Ökosystem lebt und eine möglichst nahtlose Integration zwischen iPhone, iPad und Mac wichtig ist.
pCloud Family kann interessant sein, wenn …
mehrere Familienmitglieder eingebunden werden sollen, der Speicher verteilt werden soll und langfristig möglichst keine laufenden Speichergebühren gewünscht sind.
→ pCloud Family aktuell ansehen*
Microsoft 365 Family kann interessant sein, wenn …
Word, Excel, PowerPoint und Microsoft 365 ohnehin genutzt werden und gleichzeitig mehrere Familienmitglieder jeweils eigenen Cloudspeicher benötigen.
Drei Fragen vor der Entscheidung
1. Wie viel Speicher wird heute tatsächlich genutzt?
Nicht schätzen. Stattdessen am besten direkt in iCloud, Google Fotos, auf dem Smartphone und gegebenenfalls auf dem Computer nachsehen.
2. Wie schnell wächst der Speicher?
Wenn möglich, den heutigen Stand mit dem Speicherverbrauch vor einem Jahr vergleichen. Gerade Videos können den Bedarf nämlich wesentlich schneller wachsen lassen als erwartet.
3. Wie lange soll die Lösung genutzt werden?
Wer nur für die kommenden zwei Jahre plant, bewertet einen Lifetime-Tarif völlig anders als eine Familie, die gerade ihr dauerhaftes digitales Familienarchiv aufbaut.
Fazit: Cloudspeicher Kosten für Familien langfristig betrachten
Die Frage „Welche Cloud kostet pro Monat am wenigsten?“ greift für Familien zu kurz.
Die bessere Frage lautet deshalb:
Wie viel Speicher braucht die Familie wirklich – und was kostet dieser Speicher über die nächsten fünf oder zehn Jahre?
Bei 200 GB sind kleine Abomodelle aktuell klar im Vorteil.
Sobald eine Familie jedoch mehr Speicher benötigt und dadurch in größere Tarifstufen rutscht, verändern sich die Cloudspeicher Kosten für Familien erheblich.
Bei den aktuell betrachteten Preisen wird pCloud Family 2 TB Lifetime gegenüber einem 9,99-Euro-Monatsabo nach ungefähr 4,3 Jahren rechnerisch interessant.
Nach zehn Jahren beträgt der rechnerische Unterschied in diesem Beispiel sogar fast 700 Euro.
Dennoch sollte der Preis allein die Entscheidung nicht bestimmen.
Eine Familiencloud muss vielmehr zu den verwendeten Geräten, dem Alltag, dem erwarteten Speicherwachstum und dem eigenen Sicherheitskonzept passen.
Denn die günstigste Cloud bringt wenig, wenn sie im Alltag nicht zuverlässig genutzt wird.
Und gleichzeitig reicht auch die bequemste Cloud nicht aus, wenn die wichtigsten Familienfotos am Ende trotzdem nur an einem einzigen Ort existieren.
Erst den Bedarf klären, dann den Tarif auswählen
Bevor du dich für einen Anbieter oder Tarif entscheidest, lohnt es sich deshalb, zunächst einen Überblick über eure Fotos, Dokumente und bestehenden Speicherorte zu bekommen.
Genau dabei hilft der kostenlose Familien Cloud Startplan.
→ Kostenlosen Familien Cloud Startplan ansehen
Quellen, Preise und Berechnungsgrundlage
Die Tarifinformationen wurden am 27. August 2026 anhand der offiziellen Produkt- und Preisseiten der Anbieter geprüft.
- Apple: aktuelle iCloud+ Tarife und Preise
- Google: aktuelle Google-One- und Google-AI-Tarife
- pCloud: Family und Lifetime
- Microsoft: OneDrive und Microsoft 365 Family
Die Werte für drei, fünf und zehn Jahre wurden aus den angegebenen Monats-, Jahres- beziehungsweise Einmalpreisen hochgerechnet. Zukünftige Preissteigerungen, Tarifänderungen und Wechselkursschwankungen können naturgemäß nicht berücksichtigt werden.
Cloudanbieter können außerdem Preise, Tarifgrößen, Aktionsangebote und Leistungen jederzeit verändern. Vor einer Kaufentscheidung sollte deshalb immer der aktuell tatsächlich angebotene Preis beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.
Geplant: Cloud-Kosten-Rechner für Familien
Auf Basis dieser Berechnung soll künftig ein eigener Cloud-Kosten-Rechner für Familien entstehen.
Dort sollen sich unter anderem auswählen lassen:
- der heutige Speicherbedarf
- das erwartete jährliche Speicherwachstum
- die gewünschte Nutzungsdauer
- die Anzahl der Familienmitglieder
Dadurch soll auf einen Blick sichtbar werden, welche Cloud über 3, 5 oder 10 Jahre tatsächlich wie viel kostet.
Denn am Ende sollte nicht der niedrigste Werbepreis entscheiden, sondern die Lösung, die langfristig zum eigenen Familienalltag passt.




